
Der Schriftsteller Thomas Mann begibt sich nach 16 Jahren im Exil 1949 mit seiner Tochter Erika auf eine Reise durch Deutschland. Er soll in Weimar den Goethe-Preis entgegennehmen und eine Rede halten, denn man wünscht sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes und der Vergebung. Während Thomas Mann auf seiner Reise hofiert, aber auch beschimpft wird, beginnt das Drama innerhalb seiner eigenen Familie langsam zu eskalieren.
Der renommierte polnische Regisseur Paweł Pawlikowski (COLD WAR, IDA) porträtiert in gewohnter, bestechender Schwarz-Weiß-Ästhetik und im 4:3 Bildformat das in Trümmern liegende Nachkriegsdeutschland auf meisterhafte Weise.
„Ein sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ (ARD)
Beste Regie Filmfestspiele Cannes 2026
