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Über uns

Geschichte


Das „Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO“ wurde 1978 nach dem Vorbild des ersten sogenannten „Kommunalen Kinos“, das 1971 von Hilmar Hoffmann in Frankfurt/Main initiiert wurde und heute das „Deutsche Filmmuseum“ beherbergt, gegründet. Das Hauptanliegen war, dem Film als einflussreiches Medium des 20. Jahrhunderts in Salzburg eine eigene Spielstätte zu geben.

Am 6. Juli 1978 wurde das Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO am heutigen Standort im ehemaligen „Lifka-Kino“ eröffnet. Nach der Gründung durch Günther Berauer wurde es unter der Leitung von Michael Bilic zu einem etablierten Programmkino für Autorenfilm und Independent Cinema. Im Jänner 2017 übernahm Renate Wurm die Geschäftsführung und künstlerische Leitung mit einem engagierten Team.

Zu Beginn seines Bestehens verstand sich DAS KINO nicht nur als Film-, sondern auch als Kulturzentrum, wo Projekte entstehen und Initiativen Platz finden konnten. So wurden neben dem täglichen Filmprogramm auch Konzerte, Theater, Kabarett, Lesungen und Vorträge veranstaltet. 

Im Jahr 1989 fiel nach langen Verhandlungen der Beschluss, das Haus völlig zu renovieren und umzubauen. Im Zuge dieses Umbaus entstand, zusätzlich zum bestehenden, ein zweiter Kinosaal. Dies war zur damaligen Zeit einmalig in der Programmkino-Szene. Nach fast dreijähriger Bauzeit wurde das Salzburger Filmkulturzentrum am 22. März 1992 am gleichen Standort wiedereröffnet.

Profil


Das Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO zeigt als einziges Programmkino Salzburgs ein speziell ausgewähltes Filmprogramm abseits des Mainstreams, wobei auf künstlerische Qualität und kulturelle Vielfalt besonderes Augenmerk gelegt wird. Neben österreichischen und europäischen Werken werden auch Produktionen aus der US-Independent-Szene sowie Afrika, Asien und Lateinamerika – alle Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln – präsentiert.

DAS KINO kuratiert und organisiert Filmfestivals, Filmreihen und Filmclubs, die sich thematischen Schwerpunkten widmen. Retrospektiven und Klassiker der Kinogeschichte finden ebenso Platz wie die Präsentation von neuen Dokumentar- und Kinderfilmen.

Eine zentrale Aufgabe der filmkulturellen Arbeit ist die Unterstützung der lokalen und österreichischen Filmszene. Gespräche und Diskussionen mit Filmschaffenden sind ein wesentlicher Bestandteil des Programms. Zudem unterstreicht die Mitgliedschaft bei Europa Cinemas – ein Zusammenschluss europäischer Arthouse-Kinos – die Ausrichtung auf das europäische Filmschaffen.