
Jugendjury-Wettbewerb
Die 17-jährige Carola und ihr alleinerziehender Vater Pacífico betreiben eine illegale Mine in der Atacamawüste im Norden Chiles. Ihr Alltag ist geprägt von harter Arbeit, doch eigentlich träumen sie von einem besseren Leben an der Küste. Die beiden hüten zudem ein gefährliches Geheimnis: Eine versteckte Goldader, die sie heimlich in der Nacht abbauen, soll ihnen ihren Traum ermöglichen. Doch als eines Tages ein Unfall passiert, bei dem Pacífico schwer verletzt wird, muss Carola plötzlich Verantwortung übernehmen und sich gegen Diskriminierung und Feindseligkeiten zur Wehr setzen.
Der atmosphärische Neo-Western von Regisseur Juan Olea spielt mit Gegensätzen: der unendlichen Weite der chilenischen Wüste und der klaustrophobischen Enge der Mine. Für die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und die gelungene Bildkomposition zeichnet der bekannte Kameramann Sergio Armstrong verantwortlich. Die Newcomerin Katalina Sánchez besticht in diesem feministischen Drama mit charismatischer Präsenz und beindruckender Durchsetzungskraft.
„Hochspannend und mit großartigen Landschaftsaufnahmen.“ (ZDF)
Carola vive en el desierto de Atacama con su padre, Pacífico, explotando una mina de cobre, aunque ocultan un secreto: una veta de oro. Tras un enfrentamiento violento con un minero intruso, Pacífico queda herido. Carola toma su lugar en la mina, desafiando su propia juventud y la hostilidad de los demás mineros para alcanzar su sueño de una casa junto al mar. (Texto: cinechile.cl)
Filmpatronanz: Afro-Asiatisches Institut Salzburg



