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Regie
  • Tamara Kotevska
  • Ljubomir Stefanov
Drehbuch
  • Fejmi Daut
Kamera
  • Fejmi Daut
  • Samir Ljuma
Musik
  • Foltin

Hatize ist eine der letzten Wildimkerinnen Europas. Sie lebt mit ihrer kranken Mutter in den Bergen Mazedoniens ohne fließendes Wasser und Strom. Die beschwerliche Arbeit der Honiggewinnung bringt nur so viel Geld ein, dass es gerade zum Überleben reicht. Die Weltmarktpreise für Honig sind seit Jahren gesunken und die Wildbienen vom Aussterben bedroht.

Das bescheidene, aber ruhige Leben von Hatize und ihrer Mutter wird jedoch gestört, als eines Tages eine wandernde Großfamilie neben ihnen ihre Zelte aufschlägt. Doch bald stellen sie Bienenstöcke auf, um die Wildbienen anzulocken und selbst bei der Honigernte mit zu naschen. Das bringt allerdings das sensible Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch durcheinander.

Der aufrüttelnde wie berührende Dokumentarfilm HONEYLAND des mazedonischen Regieduos Tamara Kotevska & Ljubomir Stefanov nimmt uns mit in einen der entlegendsten Winkel Europas zu einer bemerkenswerten Frau, die in Einklang mit der Natur lebt. Mit viel Feingefühl begleiten die beiden Hatize in ihrem ungewöhnlichen Alltag und fangen dabei in atemberaubenden Widescreen-Bildern Tier und Mensch ein.

HONEYLAND war bei der diesjährigen Oscarverleihung in der Kategorie "Bester fremdsprachiger" Film und "Bester Dokumentarfilm" nominiert.

"Hypnotisch und faszinierend" (Indiewire)

Der Film lief zuletzt am: Mittwoch, 15. 4. 2020
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