Skip to main content
Hiroshima, mon amour

Mit einem großen Meisterwerk des Kinos beschließen wir den Filmclub zur französischen Literatur: Regisseur Alain Resnais zeigt in seinem ersten Spielfilm HIROSHIMA MON AMOUR, dessen Drehbuch Marguerite Duras zu Weltruhm verhalf, den hartnäckigen, aber scheiternden Versuch eines Japaners und einer Französin, der Vernichtung und dem unsäglichen Leid von Hiroshima die Liebe zweier Menschen entgegenzusetzen, die der Hölle des Weltkriegs entkommen sind.

Eine französische, namenlose Schauspielerin, glücklich verheiratet, lernt bei Dreharbeiten in Hiroshima vierzehn Jahre nach Kriegsende einen japanischen Architekten kennen, auch er ist glücklich verheiratet. Die beiden lieben sich für 24 Stunden – im Bewusstsein dessen, was sie für immer trennt. Die Erinnerungen der Frau an ihre erste große (und unmögliche) Liebe zu einem deutschen Soldaten im französischen Nevers ebenso wie der Schauplatz Hiroshima vergegenwärtigen in der Verfilmung den Kontrast zwischen persönlicher Erfahrung und historischem Umfeld.

Mi, 21. April 2027
19:30
 SAAL  Ticket

Einführung: Manfred Mittermayer

Zum Programm