
Filmprogramm
Akzeptanz
AT 2026, 9 Min, dt. OF
Breakdance wird von vielen Menschen noch nicht als vollwertige Ausdrucksform akzeptiert. Obwohl es sich um eine kreative und technisch anspruchsvolle Tanzform handelt, wird sie oft unterschätzt oder zu wenig wahrgenommen. Zusätzlich fehlt es in vielen Städten, vor allem in Salzburg an geeigneten Trainingsräumen, wodurch die Szene in ihrer Entwicklung eingeschränkt wird. Das Diplomprojekt setzt genau an dieser Problematik an und beschäftigt sich mit Breakdance als kultureller Ausdrucksform. Im Mittelpunkt stehen dabei Akzeptanz, Sichtbarkeit und Gemeinschaft.
Mitwirkende: Ceschin Luna, Husejnovic Lina, Maislinger Lukas, Müller Konstantin
Elliot
AT 2026, 14 Min, dt. OF
Der Kurzfilm ELLIOT zeigt, wie tief Worte von Eltern in die eigene Identität schneiden können, und wie schwer es ist, den Mut zu finden aus einer selbstzerstörerischen Denkweise auszubrechen.
Elliot ist überzeugt, ein Versager und schlechter Bruder zu sein, da seine Eltern seine Schwester immer bevorzugt haben. Im Gespräch mit seinem Therapeuten öffnen sich schmerzhafte Erinnerungen an seine Kindheit und die Flucht aus dem Elternhaus. Darüber hinaus, versucht ihn seine Schwester zu kontaktiere, doch er hadert aufgrund seiner schwierigen Vergangenheit mit ihr damit ihr zu antworten.
Die Basis für den Kurzfilm macht eine umfassende Recherche zu dem Thema "Familiärer Favoritismus" laut welcher 70% aller Elter (oft auch unbewusst) ein Lieblingskind haben. Dies kann nachweißlich die Psyche der Kinder lebenslang negativ beeinflussen.
Mitwirkende: Lutsch Merlin, Moutafis Antonios
Silent Voices
AT 2026, 12 Min, dt. OF
Manche Dinge sieht man nicht und trotzdem bestimmen sie das ganze Leben.
SILENT VOICES erzählt von Menschen mit unsichtbaren Erkrankungen, von ihrem Alltag, ihren Herausforderungen und Momenten der Stärke. Drei Geschichten, die zeigen, wie viel hinter dem steckt, was man nicht sieht.
Mitwirkende: Oberascher Florian, Pöllmann Lenya, Wenzl Julia
Stuck in a Day
AT 2026, 13 Min, dt. OF
Im Rahmen unserer Diplomarbeit konzipierten und realisierten wir den Kurzfilm STUCK IN A DAY, der zur Aufklärung über Rassismus, insbesondere Alltagsrassismus beitragen soll. Ziel des Projekts ist es, Bewusstsein für dieses oft unterschätzte und nicht ausreichend ernst genommene Thema zu schaffen und zu zeigen, dass Rassismus noch immer ein Teil unserer Gesellschaft ist. Wir möchten nicht belehren, sondern sensibilisieren. Das Projekt beinhaltet sowohl die Produktion eines Kurzfilms als auch einen begleitenden Social Media Auftritt.
Die Umsetzung des Projekts umfasste alle zentralen Phasen einer Filmproduktion: Pre-Production, Production und Post-Production. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der visuellen Gestaltung, um die Stimmung und Entwicklung der Geschichte zu unterstützen. Unser Kurzfilm soll nicht nur Menschen, die rassistische Denkmuster haben, zum Nachdenken anregen, sondern auch People of Color zeigen, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind und, dass ihre Stimmen gehört werden.
Mitwirkende: Perisic Marko, Petrzela Nevio, Reitbauer Linda
Wenn Erinnerungen sterben
AT 2026, 13 Min, dt. OF
Der Verlust des kollektiven Gedächtnisses gilt als eine der stillen Krisen unserer Zeit, doch viele Menschen scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein. Erinnerungen sterben mit den Menschen, die sie tragen, aber auch durch Gleichgültigkeit, Scham und bewusstes Schweigen. Spätestens nach drei Generationen, so sagt man, ist ein Mensch vergessen. Diesem Vergessen kann jedoch entgegengewirkt werden.
Der Dokumentarfilm WENN ERINNERUNGEN STERBEN hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, durch persönliche Geschichten Bewusstsein zu schaffen und zum Handeln aufzurufen. Josef Pichler und Herr Professor Erich Urbanek zeigen: Jede Person kann dazu beitragen, Geschichte lebendig zu halten und damit zu verhindern, dass sie sich wiederholt. Zu erinnern ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Entscheidung - eine Entscheidung, die jeder treffen muss.
Mitwirkende: Eichhorn Thomas, Wallinger Andreas
zwischenBlicken
AT 2026, 5 Min, dt. OF
Die mediale Darstellung des weiblichen Körpers ist durch Objektifizierung geprägt, was zu negativen psychologischen Folgen wie Depressionen, Angst- und Essstörungen führt. Daher sucht ZWISCHENBLICKEN nach einer anderen Form der Wahrnehmung: einer jenseits des männlich geprägten, objektifizierenden Blicks, einer der es weiblich gelesenen Personen erlaubt, selbstbestimmt und ausdrucksstark in Erscheinung zu treten - über Bewegung, Klang und Film, über Emotion.
ZWISCHENBLICKEN untersucht, wie Tanzperformance, Bewegungserfassungs-Technologie und Film Mittel zur feministischen Selbstermächtigung werden können, indem die Bewegungen einer Tänzerin via Motion-Tracking in Elemente der Filmmusik übersetzt wurden.
Mitwirkende: Kögl Emily, Lohninger Konstantin
