
Lucy und Philip leben mit ihrem gemeinsamen Sohn ein beschauliches Leben am Land. Der Regisseur erholt sich dort von seinem Burnout, die Konzertpianistin geht ihrer Arbeit nach. Doch eines Tages steht die Polizei vor der Tür. Als Lucy zur Polizeistation fährt, steht da „Kinderpornografie“ auf dem Etagenknopf im Lift. Und damit bricht ihre Welt zusammen. Wer ist der Mann, den sie liebt? Was ist alles passiert, von dem sie nichts weiß? Während seine Rolle im Laufe der Handlung kleiner wird, wird die der ermittelnden Kommissarin größer.
Das Sozialdrama von Marie Kreutzer (CORSAGE) wird von einer grandiosen Léa Seydoux (BLAU IST EINE WARME FARBE) getragen. Der österreichische Beitrag, der im Wettbewerb von Cannes gelaufen ist, beeindruckt mit dem schonungslosen Blick auf das Patriarchat und lässt dabei teils schmerzhafte Ambivalenzen zu.
Filmstart voraussichtlich 18. September 2026
