
Der junge Syrer Sam Ali ist verliebt. Als er jedoch in den Libanon flüchten muss und seine Liebe nach Belgien zieht, würde er alles für ein Schengen-Visum geben, um ebenfalls nach Europa ziehen zu können. Als ihm ein international renommierter Künstler ein Angebot macht, das ihn nach Belgien bringen kann, sagt er zu, lässt sich das Schengen-Visum überdimensional auf den Rücken tätowieren und wird so zu einem hochpreisigen Kunstwerk. Das bedeutet Reisefreiheit in Europa – aber am Kunstmarkt zählt das Kunstwerk mehr als das Schicksal eines syrischen Flüchtlings.
Kaouther Ben Hania verwebt gekonnt politische Satire mit einer berührenden Fabel über Liebe, Freiheit und Identität. Der Film wurde 2021 als erster tunesischer Beitrag als Bester Internationaler Spielfilm für einen Oscar nominiert.
„Ein meisterhaft erzähltes, mutiges Drama.“ (Daily Times)
