
Die 77-jährige Tereza lebt in einer Industriestadt und steht noch mitten im Leben. Um die Produktivität im Land zu steigern, hat die totalitäre Regierung jedoch mit allen über 75-Jährigen andere Pläne: Sie sollen in eine Senior:innenkolonie umgesiedelt werden. Tereza kann diese Entscheidung nicht akzeptieren – sie wollte ja zumindest noch ihren Traum verwirklichen und in einem Flugzeug fliegen! Sie beschließt, einfach abzuhauen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Amazonas. Auf dem Weg begegnen ihr glücklose Spielsüchtige, bunte Kampffische, fanatische Prediger und eine Schnecke, die durch ihr blaues Sekret Halluzinationen auslöst. Als sie dann auch noch die lebensfrohe und selbstbewusste Roberta kennenlernt, ändert sich das Ziel ihrer Reise.
Regisseur Gabriel Mascaro siedelt sein unterhaltsames Roadmovie in einer dystopischen Parallelwelt an, die auf die politische Realität unter der Präsidentschaft Bolsonaros verweist. Mit viel Lokalkolorit, Humor und einer liebenswerten Hauptdarstellerin verwendet die Reiseerzählung Elemente des magischen Realismus und besticht durch wunderschöne Aufnahmen des Amazonas.
„Ein Roadmovie für Unruheständler:innen.“ (ray Filmmagazin)
Großer Preis der Jury • Preis der ökumen. Jury Berlinale 2025
Beste Schauspielerin Filmfestival Havanna 2025
Em O ÚLTIMO AZUL, um Brasil distópico possui uma política de exílio forçado contra seus idoso. A ideia é permitir que os jovens possam produzir sem se preocupar com os mais velhos, assim, o governo transfere esse grupo para colônias habitacionais onde eles possam “desfrutar” de seus últimos dias de vida. Entra em cena Tereza, uma mulher de 77 anos que mora numa cidade industrializada na Amazônia. Quando chega sua hora e ela recebe um chamado do governo para abandonar sua casa e residir na colônia, Tereza deseja realizar seu último desejo antes de ser compulsoriamente expulsa de seu lar e enviada para longe. Ela, então, embarca numa viagem pelos rios e afluentes da região, sem imaginar que essa viagem mudará o rumo de sua vida para sempre. (Texto: Cine Jardins)



