
Leonardos Beruf ist Filmvorführer, seine Berufung Erfinder, sein großes Projekt: ein Traumkollektor, der vergessene Träume der Nacht auf Film bannt. Was als konturloses Geflimmer beginnt, nimmt bald Gestalt an – ein weiblicher Geist tritt in Leonardos Leben und er verliebt sich unsterblich in die geheimnisvolle Rachel. Diese hat in ihrem vergangenen Leben einen jungen Mann namens William geliebt, der 1885 für seinen Chef Edison eine Maschine entwickelte, die alle Menschen auf der Welt zur selben Zeit denselben Traum träumen ließ.
Über den Geist von Rachel schafft der Regisseur die Verknüpfung zwischen der Vergangenheit, in der das Kino erdacht wurde, und der Gegenwart, in der die meisten Kinos wieder geschlossen werden. Eliseo Subiela, dem großen Poeten des argentinischen Films, ist mit diesem Film eine der schönsten und bewegendsten Reflexionen über das Wesen des Kinos und die Welt der Träume gelungen. Mit vielen spannenden, überraschenden Facetten und einem besonderen Humor leitet Subiela das Publikum durch sein magisches Labyrinth.
Bestes Drehbuch Katalonisches Filmfestival Sitges 1995
Publikumspreis Filmfestival Montréal 1995
Leopoldo trabaja como proyeccionista en un cine en Buenos Aires. Lleva años intentado construir una máquina capaz de grabar los sueños humanos. Un día consigue grabar un sueño, en el que se enamora de una mujer que vivió 110 años antes. Poco después, conoce a esa mujer en la puerta del cine en el que trabaja. Se llama Raquel, y dice que ambos llevan años reencarnándose y convirtiéndose en amantes. Leopoldo no consigue recordar nada de Raquel, pero ambos se enamoran. El problema surge cuando Raquel se confiesa harta de reencarnaciones, y desea permanecer muerta de una vez por todas. Leopoldo, en cambio, tiene un miedo atroz a la muerte. (Texto: encuestadecineargentino.com)



