
New York und Cali – zwei Städte, die durch die Musikgeschichte eng verbunden sind. In den 1960er-Jahren wurde in den Straßen von New York durch den Einfluss lateinamerikanischer Migrant:innen und karibischer Rhythmen wie Mambo, Son, Cha-Cha-Cha – sowie Einflüssen des Jazz – der Salsa geboren. In Kolumbien verbreitete sich die Salsamusik besonders in Cali und wird dort bis heute weiterentwickelt. Die aufschlussreiche und mitreißende Musikdoku schlägt eine Brücke von den USA nach Kolumbien und umspannt mehrere Jahrzehnte. Salsa-Ikonen der ersten Stunde wie Rubén Blades, Henry Fiol und Willie Rosario lassen mit ihren Erzählungen die goldene Ära des Salsa wieder aufleben. Kolumbianische Musiklegenden wie Jairo Varelo („Grupo Niche“) und Francia Elena oder aber auch Plattensammler, Tanzschulbesitzer und Tänzerinnen geben Einblicke in die Salsakultur einst und jetzt.
Der kolumbianische Regisseur Juan Carvajal vermittelt mit seiner Doku anhand von zahlreichen Konzertmitschnitten und Archivmaterial, dass Musik und Tanz Menschen verbinden kann – und zeigt dabei, wie identitätsstiftend der „Salsa Caleña“ für die Menschen aus Cali bis heute ist.
„Ein Zeugnis des kulturellen Erbes von Cali und des unvergänglichen Spirits der Salsamusik.“ (Latino Filmfestival New York)
La película es un recorrido cinematográfico por las raíces de la salsa en Nueva York, su cuna, y su transformación en Cali, Colombia, donde este género musical se vive como una pasión colectiva que define la identidad de la ciudad. Con la participación de leyendas como Rubén Blades, Henry Fiol, Alfredo Linares, Ángel Lebrón, Grupo Niche, y otros grandes exponentes, LA SALSA VIVE muestra cómo este ritmo ha transformado vidas, convirtiéndose en refugio e inspiración para generaciones enteras. (Texto: Cineteca del Caribe)



