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Ein altes Mietshaus in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Der Besitzer will das Haus räumen, doch in der „Casa Uribe“ lebt ein bunt zusammengewürfelter Haufen: Jacinto, ein alter Anarchist; Romero, ein Anwalt ohne Zulassung, der aber alle Gesetzestricks kennt; ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht; Gabriel, der sich als Gabriela verkauft und eine alte Frau, die mit einem Scheintoten lebt und der ein Wunder geschieht. Sie haben zwar keine Chance gegen die Immobilienhaie, dafür aber einen genialen Plan, wie man die noch verbleibende Zeit bis zur angedrohten Räumung nutzen kann – und zwar mithilfe der „Strategie der Schnecke“.

Mit skurrilem Zugang, anarchischem Charme und politischem Engagement wirft Regisseur Sergio Cabrera einen liebevollen Blick auf die Bewohner:innen der „Casa Uribe“. Dabei ist eine poetische Geschichte und eine wunderbare Komödie über die Würde des Menschen entstanden: eine sympathische Vision vom Triumph des Gemeinschaftssinns.

„Eine ausgezeichnete Politparabel.“ (Falter)


Preis der ökumenischen Jury Berlinale 1994
Publikumspreis Filmfestival Havanna 1993


Basada en un hecho real. Cuenta la historia de un grupo de inquilinos que habita una magnífica casa que debe ser restaurada, y aunque se han opuesto a abandonarla, deben buscar e idear las formas de quedarse. Rechazada la idea de resistir por la fuerza, Jacinto, un viejo anarquista español en el exilio, propone adoptar una especialísima estrategia. El propietario saborea un primer momento de triunfo. Los inquilinos recurren a una serie de ingeniosos expedientes, transformándose cada uno en su contrario: el ladrón parece honesto, el travestí es el joven romántico, el ilegal dice creer en la ley. Todos, con sus propias posibilidades, luchan por el bien común. El final de la confrontación será la victoria de lo imposible y lo insólito. (Texto: Cinemateca de Bogotá)

Di, 24. Februar 2026
19:00
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Festivaleröffnung

Sa, 28. Februar 2026
11:00
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