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26/G1: Hommage an Helma Schimke

ÜBER ALLEM DER BERG
AT 2001, Annette Mäser, 24 Min., Deutsch

Eine Pionierin des Frauenbergsteigens, eine der ersten Architektinnen Österreichs, ein Vorbild für viele Frauen jüngerer Generationen: Am 16. Februar dieses Jahres hätte Helma Schimke ihren 100. Geburtstag gefeiert. Wir bringen an diesem Samstag-Nachmittag eine umfassende Hommage an eine für den heimischen Alpinismus prägende Persönlichkeit und an eine langjährige Wegbegleiterin des Bergfilmfestivals. Im Mittelpunkt stehen ein Filmportrait, das die Filmemacherin Annette Mäser und die Bergsteigerin Ulli Gschwandtner (1965 – 2007) im Jahr 2001 gestaltet haben. Dazu gibt es eine Reihe bisher unveröffentlichter Interviewausschnitte sowie ein Gespräch mit Tochter Christa und Enkelin Magdalena.

Helma Schimke war eine herausragende Alpinistin in einer Zeit, in der Frauen am Berg von den Männern nicht gerne gesehen waren. Die Ablehnung ging so weit, dass Schimke vor einer Tour im Montblanc-Massiv vom Hüttenwirt der Tee verweigert wurde, um sie vom Berg fernzuhalten. In ihren Tourenbüchern finden sich dennoch Einträge von Routen in den Westalpen, im Glocknergebiet oder im Kaisergebirge. Auch abseits ihrer alpinistischen Leistungen ist sie bis heute ein Vorbild für viele Frauen geblieben. Helma Schimke studierte in einer Zeit Architektur, in der Architektinnen ebenso selten waren wie Bergsteigerinnen und konnte später als freischaffende Architektin für den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen. Helma Schimke ist 2018 im Alter von 92 Jahren verstorben.

Sa, 14. November 2026
16:00
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