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Peru inmitten der politischen Unruhen der 1980er-Jahre. Die junge Georgina ist schwanger, hat als indigene Frau aber nicht die Möglichkeit, ihr Kind in einem Spital zur Welt zu bringen. Als sie eines Tages von einer kostenlosen Geburtsklinik in Lima hört, nimmt sie das Angebot an. Doch nach der Geburt fehlt vom Baby jede Spur. Verzweifelt versucht sie, es zu finden. Als sie weder bei den Behörden noch bei der Polizei Gehör findet, wendet sie sich an eine große Tageszeitung. Der junge und ehrgeizige Journalist Pedro interessiert sich für die Geschichte und beginnt, nachzuforschen.

Melina Leóns preisgekrönter Debütfilm basiert lose auf den Recherchen ihres Vaters Ignacio, der in den 1980er-Jahren selbst als Journalist tätig war. CANCIÓN SIN NOMBRE ist eine mutige Anklage gegen die jahrzehntelange Diskriminierung der Quechua-Bevölkerung und ein hoffnungsvolles Plädoyer für Gerechtigkeit. In Schwarz-Weiß und einem fast quadratischen Format gedreht, beeindruckt besonders die expressionistische Atmosphäre, die durch die Filmmusik noch verstärkt wird.

„Ein außergewöhnliches, schmerzhaftes Bilderwerk aus Peru“ (Cineman)

Bester Film Filmfestival Havanna 2019

CineVision Award Filmfest München 2019

Publikumspreis FICUNAM Festival Mexiko City 2020

Beste Hauptdarstellerin Filmfestival Lima 2020

Beste Regie Filmfestival Thessaloniki 2020

Beste Kamera Filmfestival Stockholm

Preis der Int. Filmkritik Filmfestival Montréal 2020

 

Der Film lief zuletzt am: Samstag, 9. 4. 2022
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