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Regie
  • Christine Nagel
Drehbuch
  • Christine Nagel
Kamera
  • Isabelle Casez
  • Helmut Wimmer
Cast
  • Ilse Aichinger
  • Verena Lercher
  • David Monteiro
  • Moritz Uhl

Der Film von Christine Nagel zeigt ein fragmentarisches, verdichtetes Erinnerungsbild und orientiert sich am Text Aichingers, in dem die Ich-Erzählerin von der langsamen Verlagerung ihres Wohnraumes berichtet. Die Szenen in Schwarz-Weiß, die das Befremden der jungen Frau zeigen, verwebt Christine Nagel auf poetische Weise mit farbigen Bildern Wiens. In diese Collage fügt die Regisseurin erstmals gezeigte Super-8-Aufnahmen von der Autorin selbst und Auszüge aus dem Briefwechsel mit Aichingers Zwillingsschwester ein.

Der formal innovative Dokumentarfilm zeichnet ein Porträt Ilse Aichingers, das weniger die Person als das Werk in den Mittelpunkt stellt, und beleuchtet die Erfahrungen und Beweggründe, die sie zur Poesie geführt haben.

 

Der Film lief zuletzt am: Mittwoch, 10. 11. 2021
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