Zum Hauptinhalt springen
Regie
  • Stephanus Domanig
Drehbuch
  • Stephanus Domanig
Kamera
  • Bigit Gudjonsdottir
  • Astrid Heubrandtner
  • Martin Putz
Musik
  • Walter Arlen

Der 98-jährige Walter Arlen hat nicht nur fast ein ganzes Jahrhundert erlebt, sondern auch ein bewegtes Leben hinter sich. Aufgewachsen als Sohn eines jüdischen Kaufhausbesitzers in Wien-Ottakring, musste er 1938 als 20-jähriger vor den Nazis in die USA flüchten. In Los Angeles angekommen, konnte er nach seinem Studium als Musikkritiker Fuß fassen. Dass Walter eigentlich auch Komponist ist, hat er über Jahrzehnte hinweg seinem Umfeld verschwiegen. Erst im hohen Alter fasste er die Kraft und den Mut wieder zu komponieren, allerdings nur für die Schublade. Bis sein langjähriger Lebenspartner Howard vor wenigen Jahren die Musikstücke der Öffentlichkeit präsentiert und Walter Arlen als genuiner Exil-Musiker endlich auch in Österreich zu spätem Ruhm gelangt.

Regisseur Stephanus Domanig (BACKSTAGE WIENER STAATSOPER) begleitet Walter Arlen ein Stück seines Weges - von der Vergangenheit in die Gegenwart, von Los Angeles nach Wien. Mit viel Feingefühl und Respekt gelingt es Domanig, ein Porträt eines Musikers zu schaffen, wie auch eine berührende Geschichte der Vertreibung zu erzählen. Ganz nebenbei ist der Film auch eine Hommage an die Liebe - nicht nur zur Musik.

"Ein sehenswertes Dokument höchst lebendiger Zeitgeschichte." (Tiroler Tageszeitung)

Diesen Film zeigen wir im Rahmen von DIALOG 2019. Das Schwerpunktjahr des Landes Salzburg zum Thema Integration.
Mehr Infos unter: www.salzburg.gv.at

Der Film lief zuletzt am: Donnerstag, 4. 7. 2019
Zum Programm