Zum Hauptinhalt springen
Regie
  • Ludwig Wüst
Drehbuch
  • Ludwig Wüst
Kamera
  • Klemens Koscher
Musik
  • Andreas Dauböck
Cast
  • Claudia Martini
  • Ludwig Wüst

Zwei geschundene Seelen begegnen sich zufällig, irgendwo auf dem Land in der burgenländischen Ebene. Ein (vom Regisseur selbst verkörperter) Mann und eine Frau, beide nicht mehr jung, beide mit einer großen Enttäuschung konfrontiert - sie haben ihre Nächsten verlassen. Sie verstehen einander, auch ohne viel Worte, und geben sich auf einer gemeinsamen Teilstrecke ihres Lebens gegenseitig Halt.

Ludwig Wüsts Roadmovie AUFBRUCH lebt von der Reduktion: ein Tag, zwei Figuren, drei Orte. Es ist ein Roadmovie der Innerlichkeit. Die Gangart ist gemächlich, die Gegend menschenleer. In langen, präzisen Einstellungen können sich die namen- und sprachlosen Figuren behutsam entfalten. Die westerngleich fotografierten Serpentinen des Burgenlandes entsprechen der Seelenregung seiner Hauptfigur.

"AUFBRUCH ist ein Film des Abschiednehmens. Doch trotz der Düsternis verfällt dieser nüchterne Film nie in Pessimismus" (Tagesspiegel).

"Im heimischen Kino ist Ludwig Wüst ein Solitär, dessen Filme mit minimalistischen Mitteln operieren, aber auch nicht die starke Geste scheuen. In AUFBRUCH garantieren die Breitwandbilder und ein markantes Sounddesign, dass man immer mehr in den Sog dieser mythenhaften Fluchtbewegung gerät" (Der Standard).

 

Der Film lief zuletzt am: Dienstag, 19. 3. 2019
Zum Programm