Moderne Bergfilme ohne Pathos – subjektiv und authentisch erzählt, einfach großartig!
Wir erleben, wie Sophie Lavaud mit den Eiswänden des Nanga Parbat ringt, wie Emily Harrington den steilen Granit des El Capitan hinaufklettert oder sich Kajak-Ikone Nouria Newman in die wütenden Stromschnellen des Indus stürzt. Mit zwei jungen Skibergsteigerinnen überqueren wir den größten Inlandgletscher Europas, mit Jost Kobusch spüren wir die gnadenlose Kälte des Denali. Roger Schäli und Simon Gietl gelingt eine Erstbegehung am Mount Meru und Reinhold Messner beleuchtet die Geschichte von Walter Bonattis Erstbesteigung des K2.
Doch es sind nicht nur die großen Dramen des Alpinismus, die fesseln, sondern oft auch die leisen, poetischen Geschichten: Paolo Cognetti führt uns in die Stille des Monte Rosa, wir reiten über Alpenpässe, ziehen mit Rentiernomaden durch die mongolische Taiga, segeln mit einem bayerischen Aussteiger über die Weltmeere oder folgen einem jungen Hirten in den Almsommer – samt zarter Liebesgeschichte. Und manchmal genügt schon ein defektes Teleskop, damit ein Dorf im Aostatal wieder miteinander ins Gespräch
kommt.

