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LAFF '22 – Dok. Film • NUEVAS PERSPECTIVAS

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Perspektivenwechsel

Im diesjährigen Festivalprogramm räumen wir dem Dok. Film, der ein kräftiges Lebenszeichen von sich gibt, besonderen Stellenwert ein. 

Auch wenn sich die insgesamt zwölf Dokumentationen des Festivalprogramms unterschiedlichen Themen und Fragestellungen widmen, so gibt es doch zwei wesentliche, verbindende Elemente: Die Regisseur*innen haben sich auf Augenhöhe mit ihren Hauptpersonen auseinandergesetzt und sie auf sehr intime Weise porträtiert. Und die Filme entführen uns in Mikrokosmen, Lebens- und Arbeitswelten, die gänzlich neue Einblicke bieten: 

Mit dem verdeckten Ermittler, dem Agente Topo Sergio, wird man mitgenommen in ein chilenisches Altersheim, dessen Bewohner*innen einem genauso schnell ans Herz wachsen wie dem Protagonisten.  

Ins nächtliche Mexiko City kann man auf zwei sehr unterschiedliche Weisen eintauchen: Wir brausen mit einem illegalen Rettungsauto durch die gefährlichen Straßen der Megalopolis und geraten in Familia de medianoche gemeinsam mit Familie Ochoa in ein ethisches Dilemma. Oder man begibt sich auf eine Damentoilette einer Tanzbar und philosophiert gemeinsam mit La Mami über die Männer und das Leben. 

Eine Welt, die längst zu klein geworden ist für fünf bolivianische Aymara-Frauen wird in Cholitas plötzlich groß und weit, als sie sich selbst ihren Wunsch erfüllen, den Aconcagua zu besteigen. 

 

Programm