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LAFF '22 – Spielfilm

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Die 14. Festivalausgabe legt ihr Augenmerk auf beeindruckende Spielfilmdebüts einer jungen Generation von Filmschaffenden, die neue Bildsprachen für sich entdeckt haben und dadurch neue Blickwinkel auf Lateinamerika eröffnen.

Auf mutige und einfallsreiche Weise nehmen sich die Filmschaffenden gesellschaftlich relevanter Themen an:  Die mexikanische Regisseurin Fernanda Valadez verarbeitet inSin señas particulares ihr eigenes Erleben der gewaltdurchtränkten Realität eines von Kartellen regierten Landes, die tausende Menschen zur Migration zwingt. Das aufrüttelnde Werk gewann beim renommierten Sundance Filmfestival den Publikumspreis.
Die schwedisch-costaricanische Regisseurin Natalie Álvarez Mesén wiederum erzählt in Clara Sola in einem zeitenthobenen Setting eine moderne Emanzipationsgeschichte und findet dafür eine sehr poetische Bildsprache.

Der Wunsch, neue kinematografische Wege zu bestreiten, ist allgegenwärtig. Die Trennung zwischen Spiel- und Dokumentarfilm verschwimmt, Genregrenzen werden aufgelöst und neue Erzählweisen ausprobiert: etwa indem etwa mit mythischen Elementen und Horrorfilmanleihen Geschichte aufgearbeitet (La Llorona) oder mit den grenzenlosen Mitteln des Wunderwerks Kino experimentiert wird (Candela). Einen Perspektivenwechsel vollzieht Regisseur Samuel Kishi, wenn er in Los Lobos die Geschichte eines Migrationsschicksals gänzlich aus Sicht der Kinder erzählt.

Man darf gespannt sein, welche neuen Perspektiven sich für Sie, liebes Publikum, dabei eröffnen!


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