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LAFF '19 - DOK. Filme

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RETRATOS DE FAMILIA • FAMILIENPORTRÄTS

Für die diesjährige Festivalausgabe haben wir uns entschieden, eine eigene Dokumentarfilmreihe zu kuratieren. Wir haben vier Dokumentarfilme ausgewählt, die alle etwas Wesentliches gemeinsam haben: Sie porträtieren auf intime Art und Weise außergewöhnliche Persönlichkeiten. Hinter der Kamera stand jeweils ein Familienmitglied dieser besonderen Menschen. Alle Regisseur*innen stellen sich mit ihren filmischen Arbeiten ein Stück weit ihrer eigenen Vergangenheit. Sie sind auf der Suche nach Versöhnung und nach der Beantwortung von Fragen, die entweder noch nie gestellt wurden oder unbeantwortet geblieben sind.

Die Reihe wird mit dem Film MAMACITA in Anwesenheit des Regisseurs José Pablo Estrada Torrescano eröffnet. Darin setzt er seiner Großmutter, der Begründerin eines Beautyimperiums in Mexiko, ein Denkmal.

Marcia Tambutti Allende begibt sich mit ALLENDE, MI ABUELO ALLENDE auf Spurensuche in die Vergangenheit ihrer Familiendynastie und versucht, die Privatperson hinter ihrem Großvater, dem berühmten Staatsmann Salvador Allende, zu finden.

In AMAZONA ist es die Tochter Clare, die selbst gerade Mutter wird und sich auf den Weg in den kolumbianischen Dschungel macht, um ihre Mutter Val mit Fragen zu konfron­tieren, die sie seit langer Zeit beschäftigen.

In eine streng katholische Ordensgemeinschaft in die USA führen Zita Erffa die Dreharbeiten zu ihrer Dokumentation LO MEJOR QUE PUEDES HACER CON TU VIDA, die sie über ihren Bruder László gemacht hat. Acht Jahre lang hat sie ihn nicht gesehen, da ihm der Kontakt zu seiner Familie von Seiten der Obrigkeit untersagt war.

Sigrid Gruber
DAS KINO Festival