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Werkschau Jim Jarmusch

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Der New Yorker Kultregisseur Jim Jarmusch beglückt das Kinopublikum nach sechs Jahren endlich wieder mit einem neuen Film: THE DEAD DON’T DIE hat im Mai die Filmfestspiele von Cannes eröffnet und ist ein höchst skurriler Ausflug ins Genre des Zombiefilms. Anlässlich des Filmstarts von THE DEAD DON’T DIE haben wir eine Werkschau des Kultregisseurs kuratiert.

Jim Jarmusch hat ein höchst unverwechselbares Kino-Universum geschaffen: unaufgeregt, langsam, minimalistisch, oft schwarz-weiß und sehr lakonisch. In seinen Filmen passiert meist wenig, doch wie Jarmusch diese Ereignislosigkeit inszeniert, ist voller Atmosphäre und Spannung. Vor allem sind Jarmuschs Filme stets auch philosophische Weltbetrachtung: Die wortkargen, einsamen Helden, die zuviel Kaffee trinken und rauchen, frönen hierbei vornehmlich dem Existenzialismus: Mit dem Satz "It‘s a sad and beautiful world" hat Roberto Benigni in DOWN BY LAW einst das Motto vorgegeben.

Und nicht zuletzt gibt es da schließlich das Netz der Freunde und Weggefährten, das sich durch diese Filme zieht. Zu Jarmuschs Stammensemble zählen etwa Bill Murray, Iggy Pop, John Lurie und Tilda Swinton.

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