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Festspiele on Screen - Hamsun

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Begleitend zu Frank Castorfs Inszenierung von Knut Hamsuns Roman HUNGER zeigen die Salzburger Festspiele vier Filme, die eine große Bandbreite im kinematographischen und historischen Sinne bezogen auf Knut Hamsuns Werk und Person abbilden.

Eröffnet wird der Marathon-Film-Tag mit der sehr selten gezeigten Adaption PAN. Das Schicksal des Leutnants Thomas Glahn (1937), die zur Zeit des Nationalsozialismus entstand.
HUNGER (norweg. Sult) ist die preisgekrönte Verfilmung aus dem Jahr 1966 von Henning Carlsen des gleichnamigen Romans von Knut Hamsun.
Mit EISZEIT (1976) bearbeitete der große deutsche Regisseur Peter Zadek die biografische Fantasie von Tankred Dorst über die letzten Lebensjahre Hamsuns, die er aufgrund seiner Hinwendung zum Nationalsozialismus interniert in einem Altersheim und einer psychiatrischen Klinik verbrachte.
Den Abschluss bildet Jan Troells epochale, visuell prächtige Filmbiografie HAMSUN (1996).

Jan Troell, einer der bedeutendsten Filmschaffenden Europas, wird in einem Gespräch vor der Projektion seines Werkes dazu Stellung nehmen.
(Olaf Möller – Kurator HAMSUN ON SCREEN)