16. Bergfilmfestival
>> PROGRAMM
19.11.2009 - 04.12.2009
ABENTEUER BERG - ABENTEUER FILM
19. November - 4. Dezember 2009 Inzwischen bereits zum 16. Mal wartet das Salzburger Bergfilmfestival >Abenteuer Berg - Abenteuer Film< wieder mit einem alle Spielarten des Alpinismus einschließenden Programm auf...
Vom 19. November bis inklusive 4. Dezember 2009 werden dabei die zwei Kinosäle am Giselakai, das REPUBLIC, das OVAL im Europark sowie erstmals das GASTHAUS SCHÜTZENWIRT in St. Jakob am Thurn wieder zum Familientreffen der westösterreichischen und bayerischen Bergsteigergemeinde sowie zum Treffpunkt zahlreicher Spitzenalpinisten. AUSSTELLUNG HERBERT RAFFALT
VORTRÄGE - eine Auswahl:
"Liebe ist,..., gemeinsam die höchsten Berge zu erklimmen", möchte man in Anlehnung an die weltweit verbreiteten Spruchserie "Liebe ist,..." beim Ehepaar GERLINDE KALTENBRUNNER und RALF DUJMOVITS sagen. Die Österreicherin und der Deutsche gehören zu den derzeit weltbesten Höhenbergsteigern. Während Dujmovits heuer mit dem Lhotse seinen 14. - und damit alle - Achttausender bezwungen hat, ist Kaltenbrunner am besten Weg dorthin und damit auch am besten Weg als erste Frau, auf den höchsten 14 Gipfeln der Welt gestanden zu haben. In Salzburg ist das Höhenbergsteigerpärchen erstmals in Österreich mit einem gemeinsamen Vortrag zu Gast (Sonntag, 22. November). Apropos Pärchen: Eine ganz andere Geschichte erzählt der Tiroler Bergführer GERHARD MÖSSMER bei seinem Abend in Salzburg: Bergsteigen in den Alpen, von den Dolomiten zum Mt. Blanc. Mössmer erzählt mit seiner Frau Marie-Helen von einer etwas anderen Hochzeitsreise. Verteilt über ein Jahr waren die beiden von den Hohen Tauern in die Dolomiten, über die Täler Tirols und weiter zur Bernina ins Wallis unterwegs bis der Honeymoon schließlich am Mt. Blanc gipfelte. Sie erzählen nicht von extremen Touren, sondern einfach nur von der Schönheit der Alpen und ihrer Liebe und Begeisterung zu den heimischen Bergen (Dienstag, 1.Dezember). Mehr Adrenalin und weit weniger Romantik haben die beiden Spitzenkletterer BEAT KAMMERLANDER und ALEXANDER HUBER in den Rucksack für Salzburg gepackt. Der inzwischen 49 jährige Kammerlander gibt mit den Kletterstars von heute vor der Kamera sowie seinen eigenen Highlights der vergangenen Jahre einen umfassenden Einblick über das Leben in der Senkrechten, wie seine Show heißt (Donnerstag, 3. Dezember). Alex Huber wiederum hat einen anderen Zugang zur Geschichte des Klettersports, des Alpinismus: Glaubte man in den Achtzigern, dass es im Alpinismus nichts wesentlich Neues mehr zu entdecken gibt, so sind der Kreativitïät der heutigen Protagonisten scheinbar keine Grenzen gesetzt. Ob im Fels, im Eis oder in der Höhe - erstaunlicherweise findet sich immer wieder etwas Neues, das die alpine Öffentlichkeit ins Staunen versetzt. Grenzbereiche an den horizontalen Dächern der Drei Zinnen, Routen im Highend-Bereich am Montblanc, Free Solo auf 4000 Meter, Highlines inmitten der Gletscherwelt des Hochgebirges, Speed-Klettern an den Bigwalls des Yosemite und Erstbegehungen an den Bergen Patagoniens... (Sonntag, 29. November)
FILMPROGRAMM - eine Auswahl:
Das Salzburger Filmfest präsentiert ein höchst abwechslungsreiches Programm: Bergsportfilme verschiedenster Genres sind genauso zu sehen wie Streifen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen sowie Produktionen aus und über entlegenste Gegenden und Landschaften der Erde.
Eröffnungsfilm: Der Salzburger Filmemacher Richard Rossmann hat mit SKI HEIL - DIE ZWEI BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN (Österreich, 2008) einen einfühlsamen und sehr persönlichen Film über die österreichischen Skipioniere der 1930er Jahre geschaffen, der einerseits das Skifahren selbst beleuchtet, andererseits aber auch nicht davor zurück schreckt, nach den politischen Rahmenbedingungen der damaligen Zeit zu fragen. In Interviews mit Richard Rossmann, Karl Koller, Eberhard Kneisl und Guzzi Lantschner verbindet sich persönliche mit politischer Geschichte. Der Film erhielt Auszeichnungen auf verschiedenen Festivals.
Eine ÖSTERREICH-PREMIERE findet am Freitag, 20. November statt, wenn wir erstmals den Film REISE ZUM HORIZONT (Deutschland, 2008) von Regisseur Thomas Latzel zeigen. Ein wunderbarer und sehr bewegender Film über zwei ganz unterschiedliche Frauen, die durch die Leidenschaft zum Fliegen verbunden sind.
MAN ON WIRE (Großbritannien, 2008), von der internationalen Presse bejubelt, porträtiert den Abenteurer Philippe Petit, der 1974 mit seinem atemberaubenden Drahtseiltanz zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers enormes Aufsehen erregte. Sein Coup brachte ihn zwischenzeitlich ins Gefängnis - und ging als "das künstlerische Verbrechen des Jahrhunderts" in die Annalen ein. Die Arbeit als Bergführer ist anspruchsvoll und kann mitunter Nerven zerreißend sein, das beweist der Film DREI SEILSCHAFTEN, DREI GIPFEL, DREI ABENTEUER (Schweiz, 2008). In drei verschiedenen Szenerien zeigt er Guides (neben anderen mit Stefan Siegrist) und ihre Gäste an der Eigernordwand, der Jungfrau oder dem Schreckhorn. Dem Leben von Extremsportlern sind zwei Filme gewidmet: 20 SECONDS OF JOY (Deutschland, 2008) erzählt die Geschichte der Norwegerin Katerina Hollekim, die einen Basejump-Unfall schwerst verletzt überlebte und sich Gedanken über Sinn und Unsinn dieses Sports macht. Den Werdegang des "Vertikalkünstlers", Alpinisten, Tänzers und Stuntman Patrick Berhault zeichnet der gleichnamige Film (BERHAULT - Frankreich, 2008), der nicht allein mit seinen sportlichen Leistungen, sondern auch durch seine außergewöhnliche Persönlichkeit beeindruckte.
Die ehemaligen russischen Teilrepubliken auf dem Kaukasus sind vor allem wegen ihrer politischen Instabilitïät in den Schlagzeilen. Die Mitglieder eines Orchesters, alle Angehörige verschiedenster Nationalitäten, haben einen gemeinsamen Traum: Ihr Musikprojekt soll die nationalen Grenzen überwinden und als Symbol der Hoffnung in einer krisengeschüttelten Region stehen: GROZNY DREAMING (Schweiz, 2008)
Unsere Partner
 |