TEHERAN TABU

Deutschland/Österreich 2017; Regie: Ali Soozandeh; Drehbuch: Ali Soozandeh; Kamera: Martin Gschlacht; Schauspieler: Elmira Rafizadeh, Zahra Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Bilal Yasar, Negar Nasseri, Klaus Ofczarek; Musik: Ali N. Askin; 96 Min., OF Persisch mit UT in Deutsch
FSK 16

Im Iran gibt es viele Tabus - eines davon ist es, sich TEHERAN TABU anzusehen, von der Produktion eines solchen Films natürlich ganz zu schweigen. Der im Iran geborene, aber inzwischen in Deutschland lebende Regisseur Ali Soozandeh legt in seinem Langfilmdebüt schonungslos die immense Kluft offen, die sich in der iranischen Gesellschaft zwischen den staatlichen und religiösen Moralvorschriften auf der einen sowie dem tatsächlichen Leben im privaten Raum auf der anderen Seite auftut.

In TEHERAN TABU geht es um drei selbstbewusste Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Sex, Korruption, Drogen und Prostitution gehen in dieser brodelnden Metropole einher mit strengen religiösen Gesetzen. Ein provokanter, gesellschaftskritischer Animationsfilm, gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit realen Schauspielern.

Der Film lief zuletzt am 16.01.2018.

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