LIGA TEREZIN

FUßBALL IM KZ THERESIENSTADT

Tschechische Republik/Israel 2012; Regie: Mike Schwartz, Avi Kanner; 52 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Im Gespräch mit: Oded Breda (Filmemacher), Rudi Gelbard (KZ- Überlebender), Eberhard Schulz (Initiative !Niewieder)

Moderation: Albert Lichtblau (Historiker)

Eine Veranstaltung von Universität Salzburg & KZ- Verband/VdA im Rahmen der 2. Salzburger Fussballtagung

Der Dokumentarfilm von Oded Breda, Mike Schwartz und Avi Kanner erzählt die unglaubliche Geschichte von der Fußball-Liga im KZ Theresienstadt. Von den 150.000 Menschen, hauptsächlich Jüdinnen und Juden, die bis Kriegsende in das Sammel- und Durchgangslager deportiert wurden, überlebten nur knapp über 4.000.

1944 drehten die Nationalsozialisten einen Propaganda-Film über das KZ. Dieser sollte einen beschaulichen Lager-Alltag vortäuschen. Fußball spielte darin eine große Rolle. Der Israeli Oded Breda erkannte auf den Propaganda-Bildern seinen im KZ an Typhus verstorbenen Onkel Pavel und begann zu recherchieren. Er machte sich auf den Weg nach Brünn, in die Heimat seines Onkels, klapperte Archive in Prag ab und fuhr nach Theresienstadt. Ein KZ-Überlebender erzählte Breda schließlich von seinem Onkel und der ›Liga Terezin‹. Die Mannschaften der KZ-Häftlinge nannten sich Sparta Prag, oder FC Wien. Sie wurden nach den Berufen der Häftlinge gebildet. Köche traten gegen Elektriker an, Gärtner gegen Schneider. Manchmal kamen mehr als 3000 Menschen zu den Spielen.

Der Film lief zuletzt am 28.09.2017.

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