IRRATIONAL MAN

USA 2015; Regie: Woody Allen; Drehbuch: Woody Allen; Kamera: Darius Khondji; Schauspieler: Jamie Blackley, Joaquin Phoenix, Parker Posey, Emma Stone u.a.; 95 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
FSK 12

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Am 1. Dezember 2015 ist Woody Allen 80 Jahre alt geworden. Woody Allens enorme Produktivität war in den letzten Jahren beachtlich. Woody Allens 46. Spielfilm knüpft thematisch an frühere Werke wie Verbrechen und andere Kleinigkeiten (1990) und Match Point (2005) an. Diesmal sind philosophisch gewichtige Themen federleicht mit spritzigen Dialogen inszeniert, die Schauspielerchemie ist stimmig, der Plot ist durchgehend spannend. Vor allem die schauspielerische Leistung von Joaquin Phoenix macht sein neues Werk zu einem Hochgenuss. Nach MAGIC IN THE MOONLIGHT agiert die bezaubernde Emma Stone erneut als Muse des New Yorker Ausnahmefilmers.

Der Philosophie-Professor Abe (Joaquin Phoenix) ist neu am College von Rhode Island und steckt in der Mid-life-Crisis. Die Frauen stehen trotzdem auf ihn. Noch ahnt Abes Lieblingsstudentin Jill (Emma Stone) nicht, wozu sich der brillante Verstand ihres Mentors versteigt: Abe tüftelt einen Mord aus, für den man ihn niemals drankriegen wird.
Mit subtiler Selbstironie und verzweifelter Coolness spielt Phoenix den schäbigen und depressiven Philosophie-Superstar, der auf einer amerikanischen Elite-Uni zu Besuch ist und dem die Frauen hysterisch verfallen sind. Doch nicht alle. Es wäre wohl kein Woody Allen Film, wenn die simple Geschichte nicht unversehens zu einer spannenden und doppelbödigen Kriminalgeschichte geriete.

Woody Allen verhandelt in diesem neuen Film viele seiner Themen: Wählen wir unser Schicksal oder umgekehrt? Ist die kleinste Lüge schon inakzeptabel? Ist es Zufall oder Bestimmung, was uns zustößt? Letztendlich ist Irrational Man wieder ein Film über unser Streben nach Glück und keiner kann dies so amüsant, originell, leicht und tiefgründig zugleich erzählen wie Woody Allen.

VORFILM ZU IRRATIONAL MAN: JUST PASSING BY


USA 2014; Regie: Susanne Dollnig; 14 Min

Die Film-Jury des Salzburger Filmpreises & DAS KINO haben diesen Film ausgewählt. Wir freuen uns, Ihnen als Vorfilm zu Irrational Man diesen Film der Salzburgerin Susanne Dollnig zu präsentieren.

›Woher kommst du?‹ ›Was war dein größter Verlust?‹ ›Was bringt dich zum Lächeln?‹ Eine junge österreichische Filmemacherin stellt an verschiedenen Orten in New York City einen Wiener Kaffeehaustisch auf und bittet die New Yorker sich spontan zu ihr zu setzen und aus ihrem Leben zu erzählen. An der Brooklyn Bridge, an der Promenade in Coney Island, an einer Straßenecke in East-Harlem bittet Susanne Dollnig um ein Gespräch bei einer Tasse Kaffee zu führen. So lange eben diese Tasse Kaffee dauert. Die New Yorker ließen sich nicht lange bitten und erzählten verschiedenstes aus ihrem Leben. In kurzer Zeit entstanden so Momentaufnahmen und Einblicke in Lebens-geschichten: Just Passing by – im Vorübergehen.

Die junge Salzburgerin Susanne Dollnig hat zunächst an der Salzburger Fachhochschule studiert und ging dann zum Dokumentarfilmstudium an die New York Film Academy. Sie lebt zur Zeit als Regisseurin und Cutterin in New York.

Der Film lief zuletzt am 10.04.2016.

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