FRANK

Irland/Großbritannien 2014; Regie: Lenny Abrahamson; Drehbuch: Jon Ronson; Kamera: James Mather; Schauspieler: Michael Fassbender, Maggie Gyllenhaal, Domhnall Gleeson, Moira Brooker; Musik: Stephen Rennicks; 95 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
FSK 12

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Jon, ein sensibler, junger Keyboardspieler, träumt davon Popmusiker zu werden. Eher zufällig wird er Mitglied einer experimentellen Indierock-Band mit dem unaussprechlichen Namen Soronprfbs. Deren Bandleader ist Frank, ein so charismatischer wie wahnsinniger Experimentalmusiker, der seinen Kopf unter einer Pappmaschee-Attrappe mit aufgemaltem Gesicht verbirgt. Und zwar – wiewohl sich dahinter der Schauspiel-Star Michael Fassbender verbirgt – nicht nur auf der Bühne, sondern auch privat. Nicht einmal zum Duschen und Schlafen nimmt Frank die Maske ab. Musikalisch bewegt sich Frank irgendwo im Grenzbereich zwischen Urschreitherapie und Kraftwerk. Einmal nimmt er Geräusche auf, die er macht, wenn er über eine Wiese hüpft. Gemeinsam mit seinen Musikern reist Frank nach Irland. Es wird ein Jahr in der Einöde daraus, bei dem Frank und seine Truppe in einer simplen Hütte auf dem Land versuchen, ein Album aufzunehmen. Am Ende folgt schließlich der Ruf zum Indie-Festival nach Texas, wo sich die Konflikte zuspitzen.

FRANK ist inspiriert vom britischen Musiker und Komiker Chris Sievey, der in den 1980er Jahren als Frank Sidebottom für Furore sorgte, indem er mit Puppenkopf auftrat und dabei schräge Versionen von Klassikern wie „I Should Be So Lucky“ oder „Anarchy in the UK“ zum Besten gab. Einer von Chris Sieveys Musikern war damals Jon Ronson, ein nunmehriger Journalist und Autor, auf dessen Erinnerungen der Film basiert (und der im übrigen auch die Vorlage zum Film MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN geschrienen hat). Zugleich, so Regisseur Lenny Abrahamson in einem Interview, sei sein Film aber auch eine Hommage an kreativ-schräge Außenseiter-Musiker wie etwa Captain Beefheart oder Frank Zappa.

„Die Komödie FRANK ist eine bittersüße Ode an die Liebe zur Popmusik und einer der schönsten Filme dieses Herbstes“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„A weird and wonderful musical comedy with a faceless Michael Fassbender“ VARIETY

Lenny Abrahamson, geb. 1966 in Dublin, arbeitet seit den frühen 90er Jahren als Drehbuchautor und Regisseur. Dreht zahlreiche Werbeclips, ehe er 2004 mit der schwarzen Drogen-Komödie ADAM & PAUL sein Spielfilmdebüt gibt. Nach GARAGE (2007) und WHAT RICHARD DID (2012) ist FRANK sein vierter Spielfilm.

Der Film lief zuletzt am 17.03.2016.

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