YALOMS ANLEITUNG ZUM GLüCKLICHSEIN

YALOM´S CURE

Schweiz 2014; Regie: Sabine Gisiger; Drehbuch: Sabine Gisiger; Kamera: Helena Vagnière, Matthias Günter, Tim Metzger; Schauspieler: Irvin D. Yalom, Marilyn Yalom, Susan K. Hoerger; 77 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

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Irvin D. Yalom gilt als einer der bedeutendsten Psychotherapeuten der USA. Für seine herausragenden Werke und erfolgreichen Romane wurde er weltweit berühmt. Regisseurin Sabine Gisiger zeichnet ein einfühlsames Porträt dieses großen Mannes und dessen Beziehung zu seiner Frau Marylin. Der Film nimmt den Zuseher mit auf eine Reise durch die persönliche Biographie Irvin Yaloms und die wichtigen Fragen, die sich jedem Menschen stellen.

Irvin David Yalom gilt als einer der bedeutendsten Psychotherapeuten der USA. Fachlich wurde er bekannt für seine herausragenden Werke: ›Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie›, ›Existentielle Psychotherapie‹ und sein Lehrbuch ›Der Panama-Hut oder Was einen guten Therapeuten ausmacht‹. Weltweit wurde er zugleich bekannt und erfolgreich durch seine Romane und Geschichten, in denen immer Schicksale, Entwicklungen und existentielle Fragen von Menschen im Vordergrund stehen. Besonders bekannt wurden seine Bücher: ›Und Nietzsche weinte‹, ›Die Liebe und ihr Henker‹ und ›Die rote Couch‹.

Der Originaltitel des Films YALOM’S CURE (Yaloms Heilverfahren) ist passender als der deutsche Verleihtitel, der vermuten lassen könnte, es handle sich um einen weiteren handelsüblichen Selbsthilfekurs. Doch Yalom geht weit über allseits bekannte Phrasen hinaus. Regisseurin Sabine Gisinger zeichnet ein einfühlsames Porträt dieses großen Mannes und dessen lebenslanger Beziehung zu seiner Frau Marylin, einer Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Gender Research Institutes an der Stanfort University. Der Film nimmt den Zuseher mit auf eine Reise durch die persönliche Biographie Irvin Yaloms und die wichtigen Fragen, die sich jedem Menschen stellen.

Kommentar der Regisseurin: ›Nach dem Tod meines Vaters halfen mir damals die Bücher Yaloms auf der Reise zu mir selbst. Mein Einstieg war ›Die Liebe und ihr Henker‹. Im Vorwort beschreibt Yalom eine Gruppenübung, bei der er Männer und Frauen – keineswegs verzweifelte, hilfsbedürftige, sondern durchwegs erfolgreiche, lebenstüchtige Leute – aufforderte, sich gegenseitig immer wieder nur eine Frage zu stellen: ›Was willst Du?‹. ›Ich will Dich wiedersehen‹, ›Ich will Deine Liebe‹, ›Ich will, dass Du stolz auf mich bist‹, ›Ich will endlich die Kindheit erleben, die ich nie hatte‹. So viele Wünsche, so viele Sehnsüchte.
Ich wollte einen Film machen, der beim Publikum eine ähnlich kathartische Wirkung entfaltet, wie die Lektüre von Irvin Yaloms Bücher auf mich gehabt hat – einen Film, der Zuschauerinnen und Zuschauer dazu inspiriert, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren.‹

Die Bücher von Irvin D. Yalom sind im Kinofoyer ausgestellt und in der Rupertus Buchhandlung erhältlich!

Der Film lief zuletzt am 07.12.2016.

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