NYMPH()MANIAC 1

Deutschland/Belgien/Dänemark/Frankreich 2013; Regie: Lars von Trier; Schauspieler: Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgård, Stacy Martin, Willem Dafoe, Jamie Bell, Connie Nielsen, Shia LaBeouf; 122 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
FSK 18

An einem kalten Winterabend findet der charmante, ältere Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard) eine halb bewusstlose, zusammengeschlagene Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg) in einer dreckigen Seitenstraße. Er nimmt sich ihrer an, bringt sie zu sich nach Hause und pflegt die Schwerverletzte.
Als diese irgendwann wieder zu sich kommt und Joe ihre Wunden behandelt, fragt er sie was geschehen ist. Joe fängt an, Seligman ihre Lebensgeschichte zu erzählen, ohne jegliche Scheu vor dem fremden Mann zu haben.

Eingeteilt in acht Kapitel erzählt sie ihren Werdegang von der Geburt bis zu ihrem fünfzigsten Lebensjahr. Die eigene Lebensdiagnose als Nymphomanin ist geprägt von mannigfaltigen Facetten und erotischen Erlebnissen. Die mit Anekdoten gespickten Geschichten zeugen von ihren tief verborgenen Emotionen und Bedürfnissen...

Lars von Triers filmisches Gesamtwerk ist zweifellos ebenso innovativ wie provokant. Mit seiner Trilogie ELEMENT OF CRIME, EPIDEMIC und EUROPA wurde er international bekannt. Mit der Fernsehserie HOSPITAL DER GEISTER fand er auch Einzug ins Kino und mit BREAKING THE WAVES landete er seinen ersten internationalen Kinoerfolg. Als Begründer des Manifests ›Dogma 95‹ läutete er eine neue Ära des europäischen Kinos ein. Seine Idee der Befreiung des Kinos von herkömmlichen Produktionsbedingungen und Stilmittel löste einen neuen Boom aus. Seine Filme bewegten sich immer zwischen Provokation und Genialität. Nach seinem missglückten Auftritt bei den Filmfestspielen von Cannes 2011, wo er mit Nazi-Äußerungen für erhebliche Irritationen sorgte, hat sich der dänische Regisseur eine Art Schweigegebot auferlegt, so dass er seither keine Interviews oder öffentliche Auftritte machte. So hat er auch zu seinem neuen Film außer der Besetzung – unter anderem mit Charlotte Gainsbourgh, Stellan Skarsgård, Stacy Martin und Shia LaBeouf – und einem Pressetext nichts bekannt gegeben, sondern nur mit Kino-Trailern Einblicke in seinen neuen Film gegeben.
Das Epos wurde bereits im Vorfeld zum Skandal erklärt - ohne dass jemand auch nur Teile des Films gesehen hätte.

Der Film lief zuletzt am 22.08.2014.

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