MEINE KEINE FAMILIE

Österreich 2012; Regie: Paul-Julien Robert; Drehbuch: Paul-Julien Robert; Kamera: Klemens Hufnagl, Fritz Ofner; Schauspieler: Otto Muehl; Musik: Walter Cikan, Marnix Veenenbo; 93 Min., OF Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Gemeinschaftseigentum, freie Sexualität, Ablehnung der Kleinfamilie, - das waren die Grundprinzipien des Friedrichshofs, der größten Kommune in Europa, die vom Wiener Aktionisten Otto Mühl Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Der Regisseur Paul-Julien Robert, der in diese Kommune hineingeboren wurde, begibt sich in MEINE KEINE FAMILIE auf eine persönliche Reise in die eigene Vergangenheit. Ausgehend von Archivmaterial, das im Film erstmalig öffentlich gezeigt wird, konfrontiert der Regisseur sich selbst und seine Mutter mit der Frage: Was ist Familie?

Mit Feingefühl und Genauigkeit zeigt Robert die eigene emotionale Versehrtheit und die der porträtierten Ex-Kommunarden auf. Dazu tauchte er tief in die Archive des Friedrichshofs ein und zeigt bisher nie veröffentlichtes Filmmaterial der teils grotesken Happenings. Erschrek-kend daran ist das autoritäre Gehabe des Künstlers Mühl, dem sich scheinbar alle wie Jünger unterordneten, die eigentlich in der Kommune das autoritäre Klima ihrer Nachkriegs-Elterngeneration hinter sich lassen wollten.

MEINE KEINE FAMILIE wurde mit dem ›Wiener Filmpreis‹ und als ›Bester Dokumentarfilm‹ bei der Viennale 2012 ausgezeichnet. ›Ein berührender Film, der der Frage nachgeht, was Familie eigentlich ausmacht.‹ Der Standard

Der Film lief zuletzt am 31.10.2013.

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