DAS LIED IN MIR
Deutschland/Argentinien 2010; Regie: Florian Micoud Cossen; Drehbuch: Florian Micoud Cossen & Elena von Saucken; Kamera: Matthias Fleischer; Schauspieler: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Rafael Ferro, Beatriz Spelzini u.a.; Musik: Matthias Klein; 94 Min., OF Deutsch, Spanisch mit UT in Deutsch FSK 12
Maria steckt in einer Identitätskrise. Aber nicht im herkömmlichen Sinn. Sie weiß, wer sie ist: eine Schwimmerin auf Südamerikareise. Sie weiß jedoch nicht mehr, wer sie war: offensichtlich nicht die Tochter des deutschen Geschäftsmannes Anton Falkenmeyer, wie sie bisher glaubte. Während eines Zwischenstopps auf ihrer Reise nach Chile erkennt die Schwimmerin Maria in Buenos Aires ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, erinnert sie sich an den spanischen Text und die Melodie des Lieds. Verstört und aus der Bahn geworfen, unterbricht sie ihre Reise. Von diesem Moment an übernimmt die argentinische Hauptstadt die Regie in Marias Leben. Das bewegende, preisgekrönte Drama DAS LIED IN MIR konfrontiert die Zuschauer mit den Opfern der argentinischen Militärdiktatur. Im Mittelpunkt des einfühlsam inszenierten Debutfilms von Florian Cossen steht dabei die Frage nach Herkunft, Identitätsverlust und die Last von Lügen und verdrängten Familiengeheimnissen.
Der Film lief zuletzt am 26.12.2011.
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