SCHÖNE TAGE
1981; Regie: Fritz Lehner; Schauspieler: Andreas Umnig, Martin Fritz, Johann Woschitz, Veronika; 152 Min.
Fritz Lehners Adaption von Franz Innerhofers Roman ›Schöne Tage‹ gehört zu den am höchsten gelobten Literaturverfilmungen der letzten Jahrzehnte. ›Er hat das Buch nicht einfach illustriert, sondern zur Literatursprache eine eigene Bildsprache gefunden, die das Leitmedium Fernsehen mit dem Kino versöhnt‹, schreibt der Filmkritiker Bert Rebhandl. Fritz Lehner arbeitete mit Laienschauspielern und erreichte dadurch besondere Authentizität bei der Darstellung des Zusammenlebens auf dem Hof. Franz Innerhofers Roman wird allgemein als herausragendes Beispiel der Anti-Heimatliteratur gelesen. Entsprechend wendet sich der Film gegen die jahrzehntelang populäre Tradition des Heimatfilms und zeigt eine völlig andere, unverklärte Lebensform in der ländlichen Arbeitswelt. Zum 10. Todestag von Franz Innerhofer (19. Jänner 2002) wird als ›Filmclub Special‹ die Verfilmung von ›Schöne Tage‹ gezeigt, die Neuauflage des Romans und ein Porträtheft der Literaturzeitschrift SALZ präsentiert. Gespräch Manfred Mittermayer & Günther Eisenhuber (Residenz Verlag) In Kooperation mit dem ORF und dem Residenz Verlag mit freundlicher Genehmigung des Regisseurs Fritz Lehner
Der Film lief zuletzt am 18.01.2012.
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