EARLY TO BED

1928; Regie: Emmett Flynn; Drehbuch: Leo McCarey; Schauspieler: Stan Laurel, Oliver Hardy; Produzent: Hal Roach / MGM; 20 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Oliver Hardy erbt ein Vermögen, kauft sich ein teuer eingerichtetes Haus und stellt seinen Freund Stan als Butler an. Das Geld jedoch verändert Ollies Charakter und er macht sich ein Vergnügen daraus, Stan zu schikanieren. Schließlich rebelliert Stan und als er zufällig ein teures Möbelstück beschädigt, wird sich Stan seiner Macht bewußt. Systematisch macht er sich an die Vernichtung des Hausstandes ... Derartige Ausbrüche von Rachsucht sind selten bei Laurel und kommen unter zehn Filmen höchstens zweimal vor. Für den, der all ihre Filme kennt, sind aber dann die kumulativen Effekte umso treffsicherer. Wenn also Stan einmal den Dampf abläßt, dann ordentlich! Der Film beinhaltet die großartige Brunnenszene: Steinfiguren, die Oliver Hardy zum Verwechseln ähnlich sehen. Um Laurel zu entgehen, stürzt Hardy sich in das Becken und entfernt einen der steinernen Köpfe, läßt seinen eigenen Kopf auf dem Sockel ruhen. Er bringt es sogar fertig, etwas Wasser zu speien. Die Verfolgungsszenen und was sich daraus an surrealistischem Witz entwickelt ist eine der einnehmendsten Nummern die die beiden je geliefert haben. Es ist eine der Nummern die Luis Bunuel, Salvador Dali und andere Surrealisten beeindruckt haben, die damals den Film für sich entdeckten.

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