SELBSTBESCHREIBUNG
GEORG STEFAN TROLLER
Deutschland 2001; Regie: Georg Stefan Troller; 80 Min., OF Deutsch
Wie wurde man, was man geworden ist? Gab es hier eine Folgerichtigkeit, gar eine Unvermeidlichkeit? War es einem vorbestimmt, so zu werden, oder hätte alles auch ganz anders kommen können? Diese Fragen stellt Georg Stefan Troller in der Spieldokumentation "Selbstbeschreibung" (D 2001) seinem jugendlichen Alter Ego, dargestellt von Alexander Pschill. Mit dem attraktiven, provokanten, bisweilen kaltschnäuzigen Jüngling begibt sich Troller auf eine Reise rund um den Globus zu den Stationen seines wechselvollen Lebens: die Jugendjahre im Wien der Ersten Republik, die abenteuerliche Flucht des 18jährigen Gymnasiasten nach dem Einmarsch Hitlers über die grüne Grenze in die Tschechoslowakei, seine Emigration via Paris in die USA. Im Dienst der US-Army führt ihn der Weg zurück in seine Geburtsstadt Wien, deren Nachkriegsantisemitismus ihn jedoch zunächst wieder in die USA gehen lässt, ehe er schließlich in Paris ein Zuhause findet. Hier entstehen seine legendären Dokumentationsreihen "Pariser Journal" und "Personenbeschreibungen" für das deutsche Fernsehen sowie die ersten Drehbücher für Axel Corti. Moderation: Ines Schütz (Literaturhaus Salzburg)
Der Film lief zuletzt am 15.01.2011.
Links
|