DER KLEINE NICK

LE PETIT NICOLAS

Frankreich 2009; Regie: Laurent Tirard; Drehbuch: Laurent Tirard, Grégoire Vigneron; Kamera: Denis Rouden; Schauspieler: Kad Merad, Maxime Godard, Fabrice Luchini, Valérie Lemercier; Musik: Klaus Badelt; 91 Min., Fassung auf Deutsch
FSK 6

Kurz


50 Jahre, nachdem "Le petit Nicolas", das Geschöpf des Comicautors René Goscinny ("Asterix") und des Cartoonisten Jean-Jacques Sempé, das Licht der Welt erblickte, erleben der fantasiebegabte Junge und seine Freunde ihr erstes Kinoabenteuer. Regisseur Laurent Tirard und Co-Autor Grégoire Vigneron fügten die einzelnen Episoden um Schule, Bandenspiele und Ärger mit den Eltern mit subtilem Humor zu einer geschlossenen Geschichte zusammen. Im Mittelpunkt steht Nicks Befürchtung, dass seine Eltern wieder ein Kind bekommen und ihn im Wald aussetzen werden. Mit seinen Schulfreunden überlegt er sich einen Plan, wie er diesem Schicksal entkommen könnte.

Lang


Der kleine Nick hat Eltern, die ihn lieben, und eine Clique von fabelhaften Freunden – kurz: Er führt das angenehme und zufriedene Leben eines kleinen Schuljungen. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und hegt fortan einen schrecklichen Verdacht: Mama und Papa wollen ein neues Kind bekommen. Sie werden keine Zeit mehr für ihn haben und ihn vielleicht sogar im Wald aussetzen wie den Däumling im Märchen. Wie gut, dass Nick und seine Freunde schlau genug sind, diese furchtbare Tat zu verhindern! Gemeinsam entwerfen sie eine Strategie, wie Nick sich für die Eltern unentbehrlich macht. Doch obwohl er sich alle Mühe gibt, tritt er von einem Fettnäpfchen ins nächste und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf
Im Jahr 1960 erschienen die ersten Geschichten rund um den kleinen französischen Schuljungen Nick und dessen Freunde und seit damals begeistern seine Abenteuer junge und junggebliebene Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt. Erfinder und Väter des KLEINEN NICK sind der Autor René Goscinny, aus dessen Feder auch die Comics ASTERIX und LUCKY LUKE stammen, und der Illustrator Jean-Jacques Sempé. Vom berühmtesten Gallier der Welt und dem coolen Cowboy und seinem Hund Rantanplan gibt es mittlerweile einige Schauspiel-Verfilmungen. Die Idee zu einer Verfilmung von DER KLEINE NICK haben Sempé und die Erben des verstorbenen Goscinny jedoch stets abgelehnt. Erst Regisseur Laurent Tirard konnte sie mit seinem Projekt überzeugen. Das Ergebnis steht dem zeitlosen und warmherzigen Buch über den hinreißend naiven und altklugen Nick in nichts nach. Der Film ist liebenswert, witzig und zauberhaft geworden und war in Frankreich der Publikumshit. Das Schauspieler-Ensemble ist hochkarätig besetzt, schwierig ist es aber vor allem, sich dem unwiderstehlichen Charme des kleinen Hauptdarstellers Maxime Godart zu entziehen.
Nick wirkt wie ein Zauberspiegel, in dem jeder seine eigene Kindheit erblicken kann. Sie steckt voller Streiche und Raufereien, die nie weh tun und spielt in einer fest gefügten Welt, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Eine ebenso amüsante wie eigenständige Verfilmung (…) voller aberwitziger Verstrickungen und Situationskomik, urteilte VISIONKINO.DE.

Der Film lief zuletzt am 09.10.2011.

Links

VOD Club Die Beste aller Welten Was uns bindet Lady Macbeth The Big Sick The Square Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt Blade Runner 2049 Maudie Patti CakeS Victoria und Abdul Walk with me Eine bretonische Liebe Madame Augsburger Puppenkiste Borg McEnroe Mord im Orient Express Mountain Get Out Hexe Lilli rettet Weihnachten Radiance Suburbicon Alte Jungs Schloss aus Glas David Lynch: The Art of Life Battle of the Sexes Loving Vincent The Leisure Seeker Monty Python's Life of Brian