CINCO DíAS SIN NORA

FÜNF TAGE OHNE NORA

Mexiko 2008; Regie: Mariana Chenillo; Drehbuch: Mariana Chenillo; Kamera: Alberto Anaya; Schauspieler: Fernando Luján, Silvia Mariscal, Enrique Arreola, Ari Brickman, Juan Carlos Colombo; Musik: Dario González Valderrama; 92 Min., OF Spanisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Kurz


Lange ist es her, dass Nora und José ein verliebtes Paar waren. Mittler-weile sind sie ins Alter gekommen. Vor 20 Jahren haben sich die beiden scheiden lassen - dennoch leben sie fast Tür an Tür in einer mexikanischen Stadt und der subtile Ehekrieg geht weiter. Als Nora ihren Freitod plant, will sie ihren Ex-Mann noch einmal tüchtig beschäftigen...
In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor - eine echte Entdeckung.

Lang


Nominierung der Mexican Film Acadamy für "Bester Film, bestes Erstlingswerk & bestes Drehbuch"
"Preis für Beste Regie" Filmfestival Moskau
"Publikumspreis" Miami Filmfestival
"Preis für Bestes Drehbuch"
Lange ist es her, dass Nora und José ein verliebtes Paar waren. Mittlerweile sind sie ins Alter gekommen. Vor zwanzig Jahren haben sich die beiden scheiden lassen - dennoch leben sie fast Tür an Tür in derselben Straße einer mexikanischen Stadt und der subtile Ehekrieg geht weiter. Nun plant Nora ihren Freitod, und für das Begräbnis und die Feierlichkeiten will sie ihren Ex-Mann noch einmal tüchtig beschäftigen.
In ihrem ebenso komischen wie ernsthaften Spielfilm-Erstling erzählt die junge mexikanische Regisseurin Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht von so gewichtigen Lebensmomenten wie dem Tod, der Ehe, dem Glauben und der Liebe. Mittels Rückblenden ersteht wie ein Puzzle die Familien- und Beziehungsgeschichte von José und Nora, in der nicht nur religiöse Vorstellungen aufeinanderprallen. Chenillo schöpfte für ihren Film aus dem Repertoire ihrer Erfahrungen mit den eigenen Eltern und reicherte diese um skurrile Einfälle, witzige Dialoge und eine Portion Situationskomik an. All das macht CINCO DIAS SIN NORA zu einem augenzwinkernden und gleichzeitig besinnlichen Abgesang auf das Leben.
In Mexiko feierte der Film große Erfolge, inzwischen wurde er auf zahlreichen internationalen Festivals mit Preisen bedacht. Kein Wunder, dass da die Zeitung ZÜRITIPP ins Schwärmen geriet: "Manchmal geht im Kino die Sonne auf. CINCO DIAS SIN NORA greift ans Herz, weil darin der Tod das Leben in Gang bringt."
Mariana Chenillo, 1977 in Mexico City geboren, studierte dort an der Filmhochschule und war als Drehbuchautorin bereits sehr erfolgreich. Für ihr Script zu CINCO DÍAS SIN NORA erhielt sie bereits 2005 denPreis für das "Beste Drehbuch", das sie nun auch selbst verfilmt hat.

Der Film lief zuletzt am 03.04.2011.

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