VINCENT WILL MEER

Deutschland 2010; Regie: Ralf Huettner; Drehbuch: Florian David Fitz; Kamera: Andreas Berger; Schauspieler: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch, Katharina Müller-Elmau, Johannes Allmayer u.a.; Musik: Stevie B-Zet, Ralf Hildenbeutel; 96 Min., OF Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Kurz


Vincent ist jung, humorvoll, attraktiv — und leidet am Tourette-Syndrom, das ihn unkontrolliert Laute und Schimpfwörter ausstoßen lässt, begleitet von krampfartigen Zuckungen. Sein ehrgeiziger Vater hat wenig Verständnis und schiebt ihn in eine Klinik ab. Dort lernt er die magersüchtige Marie und den Zwangsneurotiker Alexander kennen. Gemeinsam kapern sie ein Auto und fliehen nach Italien. Was naturgemäß weder die Klinikleiterin noch Vincents Vater goutieren. »Einfühlsam, nie vorführend, stets ehrlich«, so beurteilte die Presse das Roadmovie über den Ausbruch aus einem von Krankheit und Therapie bestimmten Alltag.

Lang


Ausgerechnet bei der Beerdigung seiner Mutter tickt Vincent aus: Von krampfartigen Zuckungen geschüttelt, stößt er eigenartige Laute und Schimpfwörter aus. Vincent leidet am Tourette-Syndrom und kann seine Ausfälle nicht unterdrücken. Sein Vater, ein ehrgeiziger Lokalpolitiker, hat für den Sohn wenig Verständnis und schiebt ihn in eine Klinik ab. Zuerst läuft alles nach Plan, doch dann gibt es Streit und Vincent will nur noch raus! Gemeinsam mit seinem Zimmernachbarn, dem Zwangsneurotiker Alexander, und der magersüchtigen Marie kapert Vincent ein Auto. Das Reiseziel: San Vicente in Italien, denn dort waren seine Eltern einst glücklich. In der Jackentasche hat er eine Bonbondose mit der Asche seiner Mutter bei sich. Vincent, Marie und Alexander setzen alles daran, das Leben da draußen auf ihre Weise zu meistern – auch wenn sie sich dabei ständig auf die Nerven gehen. Am Ende der Reise ist zwar niemand geheilt, aber alles anders.
Der deutsche Schauspieler Florian David Fitz, bekannt v.a. aus TV-Produktionen, schrieb das Drehbuch zum Roadmovie VINCENT WILL MEHR, das von drei jungen Menschen erzählt, die gemeinsam aus ihrem von Krankheit und Therapie bestimmten Alltag ausbrechen. Mit viel Hingabe und Charme spielt er auch die Hauptrolle des Films, der von der Kritik viel Lob erntete: ›Einfühlsam, nie vorführend, mit einigen doch drastischen Einschüben, aber stets ehrlich,‹, urteilte etwa die WIENERZEITUNG.

Der Film lief zuletzt am 12.09.2010.

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