THE MEN WHO STARE AT GOATS

MäNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN

Großbritannien/USA 2009; Regie: Grant Heslov; Drehbuch: Peter Straughan; Kamera: Robert Elswit; Schauspieler: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey; Musik: Rolfe Kent; 93 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton stößt durch Lyn Cassady auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit namens New Earth Army. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten Jedi-Krieger übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen u.a. Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Doch Lyns übersinnliche Kräfte wecken den Neid seines Kameraden Larry Hooper. Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die Wüste.
›Es ist mehr wahr, als Sie denken‹, heißt es im Vorspann. Tatsächlich basiert MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN auf dem gleichnamigen Sachbuch des britischen Journalisten Jon Ronson. Der Bestseller bringt geheime Anstrengungen der US-Armee ans Licht, jahrzehntelang eine Armee von New-Age-Kriegern zu finanzieren, die paranormale Kampfmethoden entwickeln sollten. Dieses nahezu unbekannte Kapitel der amerikanischen Militärgeschichte verwandelt Regisseur Grant Heslov in eine irrwitzige Satire mit Star-Besetzung. Jeff Bridges brilliert als durchgeknallter Ober-Guru, George Clooney als revolutionärer Friedenskrieger und Kevin Spacey als abtrünniger Waffenbruder. Der schwarze Humor der Polit-Farce erinnert hierbei stark an die grotesken Filme der Coen-Brüder. Für welche Einsätze die übersinnlichen Hippie-Krieger eigentlich gebraucht werden, ist völlig schleierhaft, der Krieg führt sich hier gleichsam selbst ad absurdum.
MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN erntete bei den Filmfestspielen in Venedig 2009 begeisterte Kritiken.
›In Grant Heslovs großartiger, rasant komischer Satire‹, schrieb etwa die NZZ, ›zeigt Clooney einmal mehr, was für ein begnadeter Komödiant er ist. Für die kommenden Jahre sollte zu Ehren dieses Werks ein neuer Preis eingeführt werden: eine Goldene Ziege für den besten Film außer Konkurrenz.‹ Und programmkino.de urteilt: ›Ein herrlich schräger Filmtrip mit grandioser Besetzung.‹

Der Film lief zuletzt am 22.04.2010.

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