DER RäUBER

Österreich 2009; Regie: Benjamin Heisenberg; Schauspieler: Andreas Lust, Franziska Weisz, Markus Schleinzer, Max Edelbacher; 96 Min., OF Deutsch

Kurz


1988 endete auf der österreichischen Westautobahn die Flucht eines Mannes, dem die Medien den Namen ›Pumpgun-Ronnie‹ gegeben haben. Auf diesem spektakulären Fall der Kriminalgeschichte beruht das Buch DER RÄUBER von Martin Prinz, das Benjamin Heisenberg nun verfilmt hat: Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen über einen Mann, der nur seinen Instinkten zu folgen scheint, einen rätselhaften Außenseiter, dessen Weg man gebannt erfolgt.
MAX-OPHÜLS-PREIS 1994
ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 1994
BESTBESUCHTER FILM DAS KINO

Inhalt


DER RÄUBER basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Prinz, der auf einer wahren Begebenheit der österreichischen Kriminalgeschichte beruht. Er erzählt von einem vielseitig begabten Mann: Johann Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und Serienbankräuber. Nüchtern und präzise misst er Herzfrequenz, Belastung, Ausdauer und Effektivität - bei Trainingsläufen ebenso wie bei den Banküberfällen, von denen er, aberwitzig maskiert und mit der Pumpgun bewaffnet vor der Polizei flüchtet. Er lebt unentdeckt mit seiner Freundin Erika in Wien, zieht immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der Bewegung und der Schönheit des Raubzugs. Als er entdeckt wird, tragen ihn seine Beine vor einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon.
Die Geschichte basiert auf dem wahren, spektakulären Fall des ›Pumpgun-Ronny‹, der Ende der Achtziger mehrere Überfälle (mit Ronald Reagan-Maske, daher der Name) und einen Mord beging und der Polizei als trainierter Läufer buchstäblich davon lief. Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen über einen Mann, der nur seinen Instinkten zu folgen scheint, einen rätselhaften Außenseiter, dessen Weg man gebannt verfolgt.
›Auf unspektakuläre Weise zieht dieser auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Film den Zuschauer in seinen Bann und ganz tief in das Geschehen hinein‹, befand die Jury, die ihm beim Bayrischen Filmpreis 2010 als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet hat. Seine Premiere feiert der Film als Wettbewerbsbeitrag im Rahmen der diesjährigen Berlinale.

Der Film lief zuletzt am 26.03.2010.

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