09/PROGRAMM 16: MUHAMMAD ALI - WHEN WE WERE KINGS

ABENTEUER BERG - ABENTEUER FILM 2009

USA 1996; Regie: Leon Gast; Drehbuch: Leon Gast; Kamera: Maryse Alberti, Paul Goldsmith, Kevin Keating; Schauspieler: Muhammad Ali, George Foreman, Don King, James Brown, B.B. King, Mobutu Sese Seko, Spike Lee, Norman Mailer, George Plimpton, Thomas; Musik: Miriam Makeba, Lauryn Hill, Wyclef Jean; 89 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

WHEN WE WERE KINGS


Diesen Film spielen wir als Hommage an eine der schillerndsten, interessantesten und bedeutendsten Sportlerpersönlichkeiten. 1942 in Louisville, Kentucky, geboren, benannten ihn seine Eltern nach dem Politiker und Gegner der Sklaverei Cassius Marcellus Clay. Er wird als einer der größten Schwergewichtsboxer aller Zeiten betrachtet. 1960 wird er in Rom Olympiasieger im Halbschwergewicht. Noch im selben Jahr wird er Profi. 1964 wird er das erste Mal Weltmeister im Schwergewicht, bekennt er sich zum Islam und nennt sich ab sofort Muhammad Ali. Er verteidigt mehrmals erfolgreich seinen Titel ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere, trifft Elvis Presley und die Beatles. Auch außerhalb des Boxrings sorgt er für Schlagzeilen: Er lehnt öffentlich den Vietnamkrieg ab, unterstützt die Emanzipationsbewegung der Afroamerikaner, verweigert den Wehrdienst, verliert dadurch den Weltmeistertitel und erhält für einige Jahre Kampfverbot. Danach baut Ali sich wieder auf und gewinnt 1974 in dem historischen als „Rumble in the Jungle“ (Kampf im Dschungel) genannten Kampf in Kinshasa gegen den viel jüngeren George Foreman. Eingeladen dazu hatte im Oktober 1974 Diktator Mobutu, Präsident von Zaire, der dies als Werbemaßnahme für sein Land und ganz Afrika finanzierte. Alis Promotor organisierte als Teil des Rahmenprogramms ein Großkonzert, bei dem unter anderem Miriam Makeba, James Brown, B. B. King, The Spinners und The Crusaders auftraten.
Alle zittern und hoffen mit Ali, aber die Chancen stehen gering gegen den neuen Superstar George Foreman. Ali ist inzwischen nicht mehr nur Boxer, sondern ein Sprecher für die schwarze Bewegung in den Vereinigten Staaten. Er nützt die Gunst der Stunde auf geniale Weise. Boxen wird politische Mission und Demonstration von schwarzem Selbstbewusstsein.
Zum Millenium 2000 wurde Muhammad Ali vom Internationalen Olympischen Komitee zum „Sportler des Jahrhunderts“ gewählt.
Für seinen einfühlsamen und packenden Film erhielt Regisseur Leon Gast den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

Der Film lief zuletzt am 03.12.2009.

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