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09/PROGRAMM 10: FASZINATION BERGABENTEUER BERG - ABENTEUER FILM 2009Deutschland/Schweiz 2008; Regie: Claudius Gentinetta, Hans-Jürgen Panitz, Matthias Fanck, Malte Roeper; 110 Min., Fassung auf Deutsch
DIE SEILBAHNCH 2008, Claudius Gentinetta, 7 min Ein alter Mann besteigt eine Bergbahn und genehmigt sich eine Portion Schnupftabak. Et voilà! Mit jeder Niesattacke löst sich die Kabine weiter in ihre Bestandteile auf … Herrlicher Animationsfilm, wundervoll gezeichnet. Beim Filmfestival in Trient wurde der Film 2009 mit dem „Silbernen Enzian“ für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. HIMMELHOCH UND ABRUNDTIEF. FASZINATION BERGFILMD 2008, Hans-Jürgen Panitz, Matthias Fanck, 59 min Eiger, Matterhorn oder der Montblanc gehören zu den bevorzugten Bergen – nicht nur für Alpinisten, sondern auch für Filmemacher. Bis in unsere Gegenwart stellen sie die Kulisse für die unzähligen Bergfilme dar, die spätestens seit Luis Trenker zu einem eigenen Genre des Kinos geworden sind. Die Dokumentation „Faszination Bergfilm“ befasst sich mit jenen Filmen, die in den großen europäischen Wänden entstanden sind, und beleuchtet darüber hinaus auch die mittlerweile 100-jährige Geschichte des Genres. Interviews mit Filmemachern und Protagonisten (Kurt Diemberger, Gerhard Baur, Matthias Fanck oder Willy Bogner) zeigt der Film ebenso wie spektakuläres Archivmaterial aus frühesten Expeditionen (1901 am Matterhorn) und Ausschnitte aus Filmen jüngeren Datums. LEBEN MIT LAWINEND 2009, Malte Roeper, 44 min Eine immense Lawine brachte im Jänner 1954 in Blons (Vorarlberg) 57 Menschen den Tod. Für die Bewohner und Bewohnerinnen der von Lawinenabgängen bedrohten Gebiete bedeutete die damalige Katastrophe ein markante Wende: Zum besseren Schutz wurden in der Folge Anbruchsverbauungen, Tunnels und Galerien errichtet. Filmemacher Malte Roeper begleitete mit seinem Team einen Bergführer, der im Winter tagtäglich die Verantwortung für seine TourengeherInnen übernehmen muss. sprach mit Zeitzeugen, entdeckte verloren geglaubtes Originalmaterial und besuchte das Bschlabertal in Tirol, wo die Menschen nicht selten drei Monate pro Winter völlig von der Außenwelt abgeschlossen waren. Der Film lief zuletzt am 02.12.2009. Links |
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