IO NON HO PAURA

ICH HABE KEINE ANGST

Spanien/Italien/Großbritannien 2002; Regie: Gabriele Salvatores; Drehbuch: Niccolò Ammaniti, Niccolò Ammaniti; Kamera: Italo Petriccione; Schauspieler: Aitana Sanchez Gijón, Don Abbrescia, Giorgio Careccia, Giuseppe Cristiano, Mattia Di Pierro, Diego Abatantuono; Musik: Pepo Scherman, Ezio Bosso; 109 Min., OF Italienisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Kurz


Der Sommer 1978 ist der heißeste seit Jahren. In einem kleinen apulischen Dorf scheint die Welt still zu stehen. Nur die Kinder wagen sich nach draußen, auf der Suche nach Abwechslung und Abenteuern. Bei einem verlassenen Gutshaus entdeckt der 9-jährige Michele ein tiefes Erdloch, in dem eine Gestalt hockt. Schnell weicht sein Schreck der Neugier: Er will dem Geheimnis des gefangen gehaltenen Jungen auf die Spur kommen.
Mit seinem atmosphärischen, poetisch bebilderten Drama fängt Oscar-Preisträger Salvatores den schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens ein und preist den Mut des Einzelnen, für Gerechtigkeit einzustehen. In Italien feierte der Film große Erfolge bei Publikum und Kritik.

Inhalt


Der Sommer des Jahres 1978 ist der heißeste seit Jahren. In einem kleinen Dorf in Apulien scheint die Welt still zu stehen. Umgeben von Kornfeldern stehen vier Häuser, in denen die Erwachsenen Schutz vor der Hitze suchen. Nur die Kinder wagen sich nach draußen, auf der Suche nach Abwechslung und Abenteuern. Auf einem verlassenen Gutshaus entdeckt der neunjährige Michele ein tiefes Loch, in dem eine menschenähnliche Gestalt hockt. Erschrocken sucht Michele zunächst das Weite, aber die Neugierde treibt ihn zurück. Er will dem Geheimnis des im Brunnen gefangen gehaltenen Jungen auf die Spur kommen.
Mit dem atmosphärischen Drama stellt "Oscar"-Preisträger Gabriele Salvatores einmal mehr die Vielfältigkeit seines Schaffens unter Beweis. In überwältigend poetischen Bildern und stimmungsvollen Szenarien fängt er den schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens ein. Er preist den Mut des Einzelnen, für Gerechtigkeit einzustehen, und skizziert kritisch das ökonomische Gefälle zwischen Nord- und Süditalien. Die vielschichtige Verfilmung von Niccolò Ammanitis Roman "Die Herren des Hügels" war 2003 im Wettbewerb der Berlinale zu sehen und lief im Frühjahr 2003 in den italienischen Kinos mit großem Erfolg bei Publikum und Kritik. Bei der Vergabe des italienischen "Oscars" David-di-Donatello 2003 war ICH HABE KEINE ANGST einer der großen Gewinner und wurde unter anderem für Regie, Nebendarsteller und Bildgestaltung prämiert.

Der Film lief zuletzt am 27.10.2009.

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