YOUNG@HEART

Großbritannien 2008; Regie: Stephen Walker; Kamera: Ed Marritz; Schauspieler: Bob Cilman, Len Fontaine, Stan Goldman, Eileen Hall, Fred Knittle, Steve Martin u.a.; 109 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
Ohne Altersbeschränkung

Kurz


Rock'n'Roll ist keine Frage des Alters, sondern eine Haltung: Die gut gelaunten Rentner des YOUNG@HEART-Chors aus Northampton, Massachusetts sind zwischen 75 und 93 Jahre alt und bringen mit Rock- und Punksongs u.a. von The Clash, Sonic Youth, Nirvana und The Ramones weltweit Konzertsäle zum Kochen. 1982 gründete Bob Cilman den Chor für Menschen über 60 Jahre, der es in den USA und Europa zu Ruhm gebracht hat. YOUNG@HEART ist eine bewegendes Portrait, eine Ode an das Leben - mutig, ehrlich, ungeschminkt und ungekünstelt.

Inhalt


Rock’n’Roll ist keine Frage des Alters, sondern eine Haltung: Die gut gelaunten Rentner des YOUNG@HEART-Chors aus Northampton, Massachusetts sind zwischen 75 und 93 Jahre alt und bringen mit Rock- und Punksongs u.a. von The Clash, Sonic Youth, Nirvana und The Ramones weltweit Konzertsäle zum Kochen. Bob Cilman, Chorleiter im Altenheim von Northhampton, hat den Chor 1982 gegründet, dem raschen Erfolg folgten nationale und internationale Tourneen: „We toured from continent to continent – until I became incontinent“, so der augenzwinkernde Kommentar eines Ex-Mitglieds. Der britische Filmemacher Stephen Walker hat für seinen Dokumentarfilm YOUNG@HEART die gut zwei Dutzend Mitglieder des Chores im Jahr 2006 sechs Wochen lang bei den Vorbereitungen für ihr neues Programm, bei einem Auftritt in einem Männergefängnis (unmittelbar nach dem Tod zweier Chor-Mitglieder) und auch in ihrem Alltag begleitet. Ergänzt werden die dokumentarischen Beobachtungen durch mehrere, speziell für den Film gedrehte Musikvideos. Manche der rüstigen Senioren leben in Altersheimen, andere in eigenen Wohnungen, ständiger Begleiter sind jedoch hier wie dort Krankheiten, der Kampf gegen geistigen Verfall und der Tod. Doch auf der Bühne regiert die überschäumende Lebensfreude, und führen die rockenden Rentner vor, dass Musik die Herzen jung hält. Etwa die 93-jährige Ex-Kriegsbraut Eileen Hall, die dem rasenden Publikum ihre Version des Clash-Klassikers „Should I stay or should I go“ hinschmettert, oder der 75-jährige Stan Goldman, der an Wirbelsäulenstenose leidet und James Browns „I feel good“ interpretiert und dabei mitunter den Songtext vergisst. Gesungen von alten Menschen bekommen vertraute Texte von Rock-Klassikern plötzlich eine ganz neue Bedeutung. „Das für mich bewegendste musikalische Erlebnis in diesem Jahr“, urteilt die SUNDAY TIMES. „Ich würde das Fernsehprogramm ändern: der YOUNG@HEART-Chor darf drei Monate lang jeden Samstagabend auftreten. Damit er uns daran erinnert, was Musik – und in Konsequenz: das Leben – eigentlich bedeutet.“ YOUNG@HEART wurde u.a. mit dem Publikumspreis beim Los Angeles Film Festival ausgezeichnet.

Der Film lief zuletzt am 19.07.2009.

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