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MEIN HALBES LEBENÖsterreich 2008; Regie: Marko Doringer; Drehbuch: Marko Doringer; Kamera: Marko Doringer; Schauspieler: Katha Harrer, Martin Obermayr, Thomas Berger; Musik: Kristof Hahn/ Les Hommes Sauvages; 93 Min., OF Deutsch
KurzMarko hat eine Lebenskrise, aber sonst nicht viel: Er ist 30 und hat nichts erreicht. Der Verfall beginnt, die Jugend ist zu Ende. Was kann jetzt noch kommen? Marko bricht zu einer persönlichen Forschungsreise auf. Er besucht alte FreundInnen, seine Eltern, Bekannte. Schonungslos konfrontiert er alle Beteiligten mit den großen und kleinen Fragen der Menschheit. Der preisgekrönte Film ist eine kluge, witzige Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden, die nebenbei auch vom Zeitgeist erzählt: Von der Auflösung familiärer und ökonomischer Sicherheiten und von den Zumutungen an den flexiblen Menschen. InhaltRegisseur Marko Doringer hat eine Lebenskrise, aber sonst nicht viel: Er ist 30, hat nichtserreicht, was zählt und soeben den ersten Backenzahn verloren. Der Verfall hat begonnen, die Jugend ist zu Ende. Was kann jetzt noch kommen, bevor es vorbei ist? Marko bricht zu einer sehr persönlichen Forschungsreise auf. Er besucht alte Freunde und Freundinnen, seine Eltern und deren Freunde. Schonungslos konfrontiert er sich und seine Protagonisten mit den großen und kleinen Fragen der Menschheit. Warum ist es so schwer, das Glück der anderen zu akzeptieren? Gibt einem der eigene Körper rechtzeitig Bescheid, um noch etwas Vernünftiges mit der restlichen Lebenszeit anzufangen? MEIN HALBES LEBEN ist eine filmische Zwischenbilanz aus der Mitte des Lebens. Seine Lebenskrise macht Regisseur Marko Doringer zum Ausgangspunkt einer klugen und witzigen tour d'horizon über Erwachsenwerden. Indem er mit dem kleinstmöglichen Team arbeitet, schafft der Regisseur hierbei einen intensiven kommunikativen Raum, in den sich der Zuseher ohne Unbehaglichkeit einbezogen fühlt. Und wie nebenbei wird neben der Geschichte seiner Generation auch von der Gesellschaft unserer Zeit erzählt: von der Auflösung familiärer und ökonomischer Sicherheiten, von der Verschiebung von Wertesystemen, von den Zumutungen des flexiblen Menschen. "Ein Glücksfall von einem Film", urteilte DER STANDARD über MEIN HALBES LEBEN. Bei der DIAGONALE 2008 wurde der Film als BESTER ÖSTERREICHISCHER DOKUMENTARFILM ausgezeichnet. Der Film lief zuletzt am 31.10.2009. Links |
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