08/PROGRAMM 2: EIGER NORDWAND
NORDWAND
2008; Regie: Philipp Stölzl; Drehbuch: Christoph Silber, Rupert Henning, Philipp Stölzl, Johannes Naber; Kamera: Kolja Brandt; Schauspieler: Benno Fürmann, Johanna Wokalek, Florian Lukas, Simon Schwarz, Georg Friedrich, Ulrich Tukur, Erwin Steinhauer, Petra Morzé, Hamspeter; Produzent: Boris Schönfelder, Danny Krausz, Rudolf Santschi, Benjamin Herrmann; Musik: Christian Kolonovits; 121 Min. Ohne Altersbeschränkung
Sogar absoluten Nicht-Bergsteigern ist sie ein Begriff, die 1800 m hohe Eiger-Nordwand in den Berner Alpen, die als „Mordwand“ Ruhm erlangte. Beim Versuch, sie zu durchsteigen, verloren viele Alpinisten ihr Leben, bis 1938 ein vierköpfiges Team um Heinrich Harrer – animiert durch die nationalsozialistische Propaganda – endlich den Gipfelsieg feiern konnte. Der Spielfilm „Nordwand“ zeigt jene tragischen Ereignisse, die zwei Jahre davor, 1936, stattfanden: Gemeinsam mit den Österreichern Willy Angerer und Edi Rainer versuchten die beiden Bayern Anderl Hinterstoisser und Toni Kurz die Erstbesteigung. Bei einem Erfolg wäre ihnen olympisches Gold sicher. Ihr Aufsehen erregendes Unternehmen lockte zahlreiche Zuschauer an – Reporter und Schaulustige. Zunächst kommt die Seilschaft rasch voran, doch dann verlieren die Bergsteiger die Kontrolle: Willy Angerer wird von einem Steinschlag am Kopf verletzt, das Wetter schlägt um und die vier Alpinisten werden zur Umkehr gezwungen. Doch sie haben beim Aufstieg das Seil von dem heute nach ihm benannten „Hinterstoisser-Quergang abgezogen, die Wand verwandelt sich in eine Eisfläche, der Rückweg ist versperrt, sie sitzen in einer tödlichen Falle. Was folgt, ist ein dramatischer Kampf ums Überleben, das furchtbarste Drama in der Geschichte der Besteigungsversuche an der Eiger-Nordwand.
Der Film lief zuletzt am 03.12.2008.
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