INTO THE WILD

USA 2007; Regie: Sean Penn; Drehbuch: Sean Penn, nach Jon Krakauer; Kamera: Eric Gautier; Schauspieler: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Jena Malone, Brian Dierker, Catherine Keener, Vince Vaughn; Musik: Michael Brook; 148 Min., OF Englisch mit UT in Deutsch
FSK 10, FSK 12 empfohlen

Der 22-jährige Christopher McCandless hat gerade das College mit Auszeichnung abgeschlossen. Doch statt sich mit einem Jura-Studium eine viel versprechende Zukunft zu sichern, gibt er seine behütete Existenz auf. Er verschenkt sein ganzes Geld an eine humanitäre Organisation, zerschneidet seine Kreditkarten und Ausweise und bricht eines Tages – ohne seinen Eltern oder seiner Schwester Bescheid zu geben – mit seinem alten Datsun sowie Büchern von Thoreau, Jack London und Tolstoi in Richtung Westen auf. Sein Motiv: Nicht länger von der Zivilisation vergiftet zu werden. Sein neuer Name: Alexander Supertramp. Sein Ziel: Die Wildnis in Alaska. Leben will er von dem, was die Natur hergibt. Zwei Jahre lebt Chris seinen Traum von totaler Freiheit, er trifft auf andere Aussteiger, erfährt menschliche Nähe und lernt am Ende schließlich die Gnadenlosigkeit der Natur kennen.
INTO THE WILD ist die wahre Geschichte eines Aussteigers, welche sich in den frühen 90er Jahren zugetragen hat. US-Autor Jon Krakauer hat das tragische Abenteuer 1996 in seinem Bestseller INTO THE WILD festgehalten. Daraus hat Sean Penn nun ein 150-minütiges, existentialistisches Sinnsuche-Drama gemacht, welches durch stimmungsvolle Landschaftsbilder, einen lyrisch-akustischen Rock-Soundtrack von Pearl Jam-Sänger Eddie Vedder, sowie durch ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble besticht. Hauptdarsteller Emile Hirsch erinnert mit seiner charismatischen, romantischen Darbietung ein wenig an eine Mischung aus Leonardo DiCaprio und River Phoenix. „INTO THE WILD“, schreibt die FAZ, „ist Penns bisher stärkster Film. Er ist manchmal pathetisch, manchmal naiv, immer von überwältigender Schönheit, aber vor allem von so großer, mitreißender Ernsthaftigkeit, so tiefem Respekt und letztlich grenzenloser Trauer, dass man ihm alles verzeiht.“

Der Film lief zuletzt am 04.06.2008.

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