07/P12: HOMMAGE KURT DIEMBERGER 3

EVEREST EASTFACE - K2 TRAUM UND SCHICKSAL - NANGA PARBAT

Deutschland/USA 1989; Regie: Kurt Diemberger; 109 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Everest Eastface


USA 1981, Kurt Diemberger, 20 min

Kurt Diemberger hat diesen Film 1981 für eine amerikanische Everest-Expedition zur Ostwand des Everest gedreht. Der Film schildert den extremen Versuch und letztlich das Scheitern des Unternehmens in der letzten damals noch undurchstiegenen Wand des Everest (Chomolungma) über dem Kangchung-Tal in Tibet. Er wurde in den USA mit dem begehrten Emmy-Award und in San Sebastian als bester Expeditionsfilm prämiert.


K2 – Traum und Schicksal


D 1989, Kurt Diemberger, 60 min

Nachdem Kurt Diemberger zusammen mit Hermann Buhl das erste Mal den K2 erblickt hatte, wurde dieser Berg für ihn zum Traumberg. Seine Form, die einem Kristall ähnelt, hat den Kristallsucher Diemberger nicht mehr losgelassen. Seine beiden Versuche von 1983 und 1984, die er zusammen mit der Britin Julie Tullis unternimmt, den Gipfel des zweithöchsten Berges der Erde (8611m) zu erreichen sind in dem Film K2 – The Elusive Summit dokumentiert.
1986 kehren sie wieder zum K2 zurück, um endgültig auf ihrem Berg der Berge zu stehen. Das Unternehmen endet jedoch in einer Tragödie, bei der fünf Menschen ihr Leben verlieren. Insgesamt sterben in diesem „schwarzen Sommer“ 13 Menschen am K2. Diemberger hat diesen Dokumentarfilm unter schwierigsten Bedingungen auf dem Weg zum Gipfel gedreht.
Nach ihrem dritten Vorstoß erreichen Kurt und Julie den ersehnten Gipfel. Doch beim Abstieg stirbt Julie Tullis mit vier anderen im Eis dieses gewaltigen Berges. Sie waren Gefangene eines fürchterlichen Sturmes, der sie tagelang auf 8000m Höhe festhielt. Der mit internationalen Preisen überhäufte Film schildert die Tragödie und ist zugleich der Abschied von einer großen Alpinistin und bemerkenswerten Frau.


Nanga Parbat – Ich kann den Berg nicht lassen


D 1987, Kurt Diemberger, 29 min

Nach der Tragödie am K2 (1986) kommt Kurt Diemberger mit anderen Gefühlen 1987 in den Himalaya zurück. Mit seiner Tochter Hildegard reist er zu den Bergvölkern am Fuße des Nanga Parbat. Der Berg ist auf immer verbunden mit dem Namen seines Mentors Hermann Buhl.
Diemberger kommt bis auf eine Höhe von 5.600m. Er erkennt, dass er sich ein Leben ohne große Berge nicht vorstellen kann, dennoch wird sich sein Leben ändern, seine Ziele werden andere werden.


Der Film lief zuletzt am 30.11.2007.

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