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VIVRE SA VIEDIE GESCHICHTE DER NANA S.Frankreich 1962; Regie: Jean-Luc Godard; Drehbuch: Jean-Luc Godard; Kamera: Raoul Coutard; Schauspieler: Anna Karina, Sady Rebbot, André S. Labarthe, Guylaine Schlumberger, Gérard Hoffman, Monique Messine, Paul PAvel, Dimitri Dineff, Peter Kassovitz; Musik: Michel Legrand; 80 Min., OF Deutsch, Französisch
KurzIn zwölf Kapiteln erzählt Godard die Passion der Nana S. im Paris der 60er Jahre. In einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion entsteht das Bild einer jungen Frau. Der Film-Essay ist der bis dahin (1962!) radikalsten Bruch mit dem klassischen Erzählkino. InhaltNana trennt sich von ihrem Partner und Kind, um Schauspielerin zu werden. Sie jobbt in einem Schallplattengeschäft, aber das Geld reicht nicht aus, um die Miete zu bezahlen. Statt Schauspielerin wird sie Prostituierte und immer tiefer in die Szene hineingezogen. In 12 Kapiteln erzählt Godard die Passion der Nana S. im schwarzweißen Paris. VIVRE SA VIE ist ein essayistischer Film, bei dem Godard Brechts Theorie des epischen Theaters auf das Kino anwendet. Die häufige Diskrepanz zwischen Bild und Ton sowie das scheinbar willkürliche Nebeneinander gegensätzlicher Stilmittel halten den Zuseher auf Distanz und zwingen ihn, mitzudenken und mitzufühlen. Anna Karina, Godards Ehefrau, wurde mit diesem Film zur Ikone der Nouvelle Vague. Der Film lief zuletzt am 18.10.2007. Links |
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