SHOPPEN
Deutschland 2006; Regie: Ralf Westhoff; Drehbuch: Ralf Westhoff; Kamera: Helmfried Kober, Christian Knöpfle; Schauspieler: Sebastian Weber, Anna Böger, Felix Hellmann, Katharina Schubert; Musik: Michael Heilrath; 90 Min., OF Deutsch Ohne Altersbeschränkung
KurzAuch hinter der glänzenden Fassade der hippen Großstadt-Singles versteckt sich immer noch die Hoffnung auf die große, romantische Liebe. Auf der Suche nach ihr muss man sich bisweilen jedoch ziemlich weit aus dem Fenster lehnen. SHOPPEN erzählt die Geschichte von 18 Münchner Singles, die an einem ›Speed-Dating‹ teilnehmen. Ein Kennenlern-Event, bei dem fremde Menschen im Fünf-Minuten-Takt einander vorstellen. Regisseur Ralf Westhoff nimmt seine Figuren in ihrer verzweifelten Sehnsucht sehr ernst und schenkt ihnen pointierte, abgründige, hochintelligente und witzige Dialoge. Inhalt Auch hinter der glänzenden Fassade der hippen Großstadt-Singles versteckt sich immer noch die Hoffnung auf die große, romantische Liebe. Auf der Suche nach ihr muss man sich bisweilen jedoch ziemlich weit aus dem Fenster lehnen. SHOPPEN, ein deutscher Debütfilm mit dem programmatischen Untertitel "Weil man heute reden können muss, um Sex zu haben", erzählt die Geschichte von 18 Münchner Singles, die an einem "Speed-Dating" teilnehmen. Ein Kennenlern-Event, bei dem fremde Menschen im Fünf-Minuten-Takt einander vorstellen. Im Rennen gegen den Sekundenzeiger geht es darum, alles Wichtige aus dem Gegenüber herauszubekommen und gleichzeitig sich selbst optimal zu verkaufen. Neun Frauen treffen auf neun Männer - in 81 Begegnungen. Alle suchen einen Partner. Damit sind die Gemeinsamkeiten erschöpft. Es geht um Cappuccino, Allergien und Konsumverhalten, um Linienbusse, Dieselrussfilter, unfruchtbare und fruchtbare Tage, um Schnäppchen und Designerstücke und um das Alleinsein. Es bleibt keine Zeit zimperlich zu sein, schließlich geht es darum, die Liebe des Lebens zu finden. SHOPPEN, der Überraschungserfolg der Hofer Filmtage, erzählt vom merkwürdigen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Neurosenzeit. Regisseur Ralf Westhoff nimmt hierbei seine Figuren in ihrer verzweifelten Sehnsucht sehr ernst und schenkt ihnen pointierte, abgründige, hochintelligente und witzige Dialoge. Einem großartigen Ensemble aus jungen Theater-Darstellern gelingt es in kürzesten Phasen scharf umrissene, glaubwürdige Figuren zu entwickeln, die dem Publikum reichlich Projektionsflächen der eigenen Sehnsüchte bieten. Immer wieder fährt die Kamera über die Gesichter. Man sieht: Hochmut, Übermut, Mutlosigkeit, Lebenshunger, Liebessehnsucht - ein Kaleidoskop, das die gesamte Stimmungspalette der suchenden Generation Single spiegelt. "SHOPPEN", schreibt PROGRAMMKINO.DE, "ist keine Beziehungskomödie, sondern eine Komödie über Menschen, die schon viele Beziehungskomödien gesehen haben und trotzdem noch hoffen, dass es so was wie Liebe gibt. Ein furioses Debüt!" Und die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG meint: "SHOPPEN ist ein brillant gespieltes, witzig pointiertes Spielfilmdebüt. Ralf Westhof hat ein genaues Gespür für satirisch-anekdotische Zuspitzungen."
Der Film lief zuletzt am 21.09.2008.
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